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Fachkräftesicherung und -entwicklung

Der wirtschaftliche Erfolg der Region ist von gut ausgebildeten Fachkräften abhängig. Wir unterstützen mit verschiedenen Maßnahmen und Partnern den Weg der Fachkräftesicherung und -entwicklung.

Erarbeitung eines Fachkräfteentwicklungskonzeptes
Für die wirtschaftliche und soziale Zukunft des Kreises Recklinghausen und der gesamten Emscher-Lippe Region wird die Mobilisierung und Entwicklung von qualifizierten Mitarbeitern eine zentrale Rolle einnehmen. Verfügbarkeit von Fachkräften wird immer mehr zu einem entscheidenden Faktor für die regionale Entwicklung. Auch deshalb, weil durch die demografische Entwicklung immer weniger Nachwuchsfachkräfte zur Verfügung stehen.

Als Grundlage für Fachkräfteentwicklung und -sicherung für den Kreis Recklinghausen hat der Fachbereich Umwelt, Verkehr, Geoinformation, Palnung und Wirtschaft, das Jobcenter und die Bundesagentur für Arbeit unter Einbindung weiterer regionaler Kooperationspartner ein Konzept erarbeitet, das fortlaufend weiterentwickelt wird. Das Fachkräfteentwicklungskonzept können Sie hier, die Berichtsvorlage auch im Bürgerinfomationssytem unter der Vorlage Nr.:2021/120 abrufen.


Wertschätzungskampagne Handwerk
Das Handwerk ist im Kreis Recklinghausen mit 32.000 Beschäftigten in 125 verschiedenen Berufen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Im Kreis erwirtschaften die rund 5.800 Unternehmen mit fast 2.700 Auszubildenden in 130 Ausbildungsberufen einen Jahresumsatz von rund 3,7 Mrd. Euro (Quelle: Kreishandwerkerschaft Recklinghausen)

Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz, demografischer Wandel, Integration, Digitalisierung und Mobilität bieten Chancen für neue und innovative Aufgabenfelder. Hier sind die Betriebsgröße, flache Hierarchien, gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Reaktionsschnelligkeit im Innovationswettlauf für das Handwerk von Vorteil.

Initiiert durch die HWK Münster und in Kooperation mit dem Jobcenter, der Bundesagentur für Arbeit Kreis Recklinghausen und weiteren Partnern startet der Kreis eine Wertschätzungskampagne, die das Ansehen und Potential des Handwerks steigert und potentielle Auszubildende anspricht. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde am 8. September 2022 von insgesamt 17 Partnern unterzeichnet. Zur Pressemitteilung


Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)
Der Kreis Recklinghausen hat seit Anfang 2013 als so genannte Kommune der zweiten Welle im Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf NRW“ schon viel erreicht. Ziel der kommunalen Koordinierung ist, durch eine verbindlich geschaffene Berufs- und Studienorientierung, die Verbesserung des systematischen Übergangs von der Schule in den Beruf sowie durch die Steigerung der Attraktivität der dualen Ausbildung, die Qualität von Berufsorientierung gemeinsam mit dem dafür gebildeten Steuerkreis zu entwickeln. Jedem jungen Menschen im Kreis Recklinghausen soll eine reelle Perspektive im Übergang Schule-Beruf geboten werden können. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Kreis Recklinghausen Internetseite KAoA.