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Nachhaltige Wirtschaft

Unternehmen stehen vor vielfältigen Herausforderungen im Spannungsfeld ökonomischer, ökologischer und sozialer Verantwortung. Nachhaltiges Wirtschaften als Querschnittsaufgabe bedeutet, die Auswirkungen unternehmerischen Handelns auf vielen Ebenen zu betrachten - sei es beim Klima- und Umweltschutz, fairen Arbeitsbedingungen und Lieferketten oder bei der Aus- und Weiterbildung. Ab dem Jahr 2022 ist die Auslobung eines Vestischen Nachhaltigkeitspreises in Planung. Details dazu erfahren Sie in Kürze hier.

Der Fachdienst Wirtschaft im Kreis Recklinghausen unterstützt Sie bei der Information, Beratung und Vernetzung, um sich durch nachhaltiges Wirtschaften zukunftsfähig aufzustellen. Unsere Kontakdaten finden Sie in der Box auf der rechten Seite ebenso wie Links zu weiteren hilfreichen Seiten.


Icon Energieeffizienz



Sparen und gleichzeitig Gutes bewirken - das ist möglich durch umweltgerechte Produktgestaltung, verbesserte Produktion/-sabläufe und/oder Einsparung von Material und Energie. Mit zahlreichen Förder- und Finanzierungsinstrumenten werden Unternehmen auf ihrem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften unterstützt. Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl vor.

Zuschuss

Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft
Das Programm fördert bis Ende 2026 Investitionen in Energie- und Ressourceneffizienz sowie Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft. Darüber hinaus werden Unternehmen bei der Erstellung von Transformationskonzepten zur Klimaneutralität unterstützt.
Das EEW besteht aus zwei Richtlinien: Es besteht die Wahl zwischen einem Zuschuss über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und einem Kredit mit Tilgungszuschuss der KfW. Die Richtlinie „Förderwettbewerb“ ergänzt das klassische Förderprogramm um eine wettbewerbliche Komponente.

Klimaschutzoffensive für den Mittelstand
Mit der Klimaschutzoffensive für den Mittelstand fördert die KfW Maßnahmen zur Verringerung, Vermeidung und Abbau von Treibhausgasemissionen, um die mittelständischen Unternehmen an die kommende EU-Taxonomie für klimafreundliche Aktivitäten heranzuführen. Die Förderung erfolgt in sieben Modulen über zinsgünstige Darlehen in Verbindung mit einem Klimazuschuss.

Bundesförderung für Effiziente Gebäude
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zielt auf Energieeffizienz und die Nutzung Erneuerbarer Energien im Gebäudebereich und unterstützt unter anderem den Einsatz neuer Heizungsanlagen, die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, Maßnahmen an der Gebäudehülle und den Einsatz optimierter Anlagentechnik.

Diese Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Darlehen

Effizienzkredit
Der Effizienzkredit der NRW.Bank finanziert die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz, Lärmschutz und Luftreinhaltung sowie Neubau und Sanierung gewerblicher Nichtwohngebäude.

Energieeffizienzprogramm
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert Energieeffizienzmaßnahmen im Bereich Produktionsanlagen und -prozesse gewerblicher Unternehmen in Deutschland und im Ausland.

Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft
Das Programm fördert bis Ende 2026 Investitionen in Energie- und Ressourceneffizienz sowie Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft. Darüber hinaus werden Unternehmen bei der Erstellung von Transformationskonzepten zur Klimaneutralität unterstützt.
Das EEW besteht aus zwei Richtlinien: Es besteht die Wahl zwischen einem Zuschuss über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und einem Kredit mit Tilgungszuschuss der KfW. Die Richtlinie „Förderwettbewerb“ ergänzt das klassische Förderprogramm um eine wettbewerbliche Komponente.

Klimaschutzoffensive für den Mittelstand
Mit der Klimaschutzoffensive für den Mittelstand fördert die KfW Maßnahmen zur Verringerung, Vermeidung und Abbau von Treibhausgasemissionen, um die mittelständischen Unternehmen an die kommende EU-Taxonomie für klimafreundliche Aktivitäten heranzuführen. Die Förderung erfolgt in sieben Modulen über zinsgünstige Darlehen in Verbindung mit einem Klimazuschuss. 

Bundesförderung für Effiziente Gebäude
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zielt auf Energieeffizienz und die Nutzung Erneuerbarer Energien im Gebäudebereich und unterstützt unter anderem den Einsatz neuer Heizungsanlagen, die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, Maßnahmen an der Gebäudehülle und den Einsatz optimierter Anlagentechnik.

Diese Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Beratung

Ressourceneffizienzberatung
Das Land NRW fördert externe Beratungsleistungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit in der gewerblichen Wirtschaft und im Handwerk. Anträge können von kleinen und mittleren Unternehmen beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen gestellt werden.

Photovoltaik-Ausbau
Das Landesprogramm progres.NRW fördert im Programmbereich „Klimaschutztechnik“ u.a. Beratungsleistungen zum Ausbau von Photovoltaik-Anlagen in Unternehmen.

Diese Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Netzwerke

Der Kreis Recklinghausen ist Kooperationspartner des Netzwerks Greentech.Ruhr, in dem sich mehr als 170 Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie öffentliche Einrichtungen der Umweltwirtschaft zusammengeschlossen haben. Das Projekt Greentech.Ruhr vernetzt und informiert relevante Akteure, um das Innovationspotenzial im Bereich der Umweltwirtschaft innerhalb des Ruhrgebiets weiter voranzutreiben.


Im Auftrag des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums bietet die Effizienz-Agentur Industrie- und Handwerksbetrieben kostenlose Beratung zu effektiveren Produkten und Prozessen, um Kosten und Umweltbelastung zu reduzieren.

NRW-Energy4ClimateDie neue Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz, NRW.Energy4Climate, hat eine Mission:
NRW wird vollständig klimaneutral und Vorreiter der Energiewende und bleibt Deutschlands Industrieland Nummer eins. Um dies schnellstmöglich zu erreichen, bündelt NRW.Energy4Climate als zentrale treibende Kraft NRWs Aktivitäten in den Bereichen Klimaschutz und Energiewende und beschleunigt so die Transformation sektorübergreifend.

Diese Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Projekte

Ziel des Projektes „Ökoprofit“ ist, durch konkrete betriebliche Maßnahmen Kosten im Bereich Energie, Wasser und Abfall zu senken und die Erfolge im Umweltschutz öffentlichkeitswirksam herauszustellen. ÖKOPROFIT Vest Recklinghausen steht für ein erfolgreiches interkommunales Kooperationsprojekt des Kreises Recklinghausen und der Städte Datteln, Dorsten, Haltern am See, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen und Waltrop sowie weiteren regionalen und folgenden überregionalen Partnern: Effizienz-Agentur NRW, Gelsenwasser AG und die Handwerkskammer Münster.

Das vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium (MWIDE) geförderte Prosperkolleg in Bottrop erforscht und begleitet die Transformation von Unternehmen in der Region hin zu einer Zirkulären Wertschöpfung. Unternehmen bietet das Prosperkolleg Beratung, Vernetzung und Workshops zur fachlichen wie fördertechnischen Unterstützung für die konkrete Projektumsetzung.

Logo BIMBuilding Information Modeling (BIM) beschreibt eine digitale Planungs-, Bau- und Betreiber-Methode. BIM steht für eine Reihe innovativer Methoden und Technologien, die ein gemeinsames Ziel haben: Alle Abläufe entlang des Lebenszyklus von Bauwerken (Hochbau, Tiefbau oder Infrastruktur) zu optimieren.
Der Fachdienst Kataster und Geoinformation des Kreises Recklinghausen hat im Rahmen von BIM.Ruhr das Pilotprojekt „Drewer Brücke“ in Marl ins Leben gerufen. Die Kanalbrücke aus den 70er-Jahren soll modellhaft mit Hilfe der Methode Building Information Modeling saniert werden.

Diese Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.





Ob im Bereich Radverkehr, öffentlicher Personennahverkehr oder Wasserstoffmobilität - die zehn kreisangehörigen Städte und der Kreis Recklinghausen arbeiten an vielen Projekten, um eine nachhaltige und klimafreundliche Mobilität im nördlichen Ruhrgebiet zu ermöglichen.

Zuschuss

Ladeinfrastruktur für Unternehmen
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau gibt Zuschüsse für Kauf und Installation von Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Unternehmen. Das gilt sowohl für Firmenfahrzeuge als auch für private Fahrzeuge der Beschäftigten bei nicht-öffentlichen Ladestationen.

Elektrische Lastenfahrräder
Das Land NRW fördert als Anteilfinanzierung den Kauf von elektrischen Lastenfahrrädern.

Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge
Der progres.NRW Programmbereich Emissionsarme Mobilität fördert den Kauf, das Leasing oder die Langzeitmiete von reinen Batterieelektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen als Neu- oder Vorführfahrzeug. Die Richtlinie gilt bis Ende 2025.

Flottenaustauschprogramm sozial und mobil
Das Zuschussprogramm des BMU wurde besonders für Seniorenheime, mobile Pflegedienste und Kindertageseinrichtungen geschaffen, um bei der Umstellung der Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge zu unterstützen.

Absatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Umweltbonus)
Gefördert werden Erwerb von erstmals im Inland zugelassenen, elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen gemäß Definition des Elektromobilitätsgesetzes (EmoG), sowie Erwerb eines Elektrofahrzeuges in zweiter Zulassung im Inland unter bestimmten Voraussetzungen.
 
Diese Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Darlehen

Elektromobilität
Das Darlehen fördert den Erwerb von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor, Investitionen sowie Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität.

Diese Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Beratung

Emissionsarme Mobilität
Der progres.NRW Programmbereich Emissionsarme Mobilität fördert Umsetzungsberatungen und -konzepte zum Thema Elektromobilität durch externe Berater. Dadurch soll das Potenzial zum verstärkten Umstieg auf Elektromobilität aufgezeigt werden.

Diese Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Netzwerke

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW hat das Ziel, Städte, Gemeinden und Kreise bei der Mobilitätswende beratend zu unterstützen. Neben dem Kreis Recklinghausen sind auch die Städte Castrop-Rauxel, Datteln, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Recklinghausen und Waltrop Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW. 

Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. ist ein Zusammenschluss von Gemeinden und Kreisen, die sich für verbesserte Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr einsetzen. Der Kreis Recklinghausen ist bereits seit dem 26. August 2004 Mitglied. 

Diese Angaben erfolgen ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Icon Wasserstoff

Übersicht Förderprogramme

"One-Stop-Shop" Wasserstoff
Die Bundesregierung bündelt in ihrem One-Stop-Shop - Wasserstoff allgemeine Informationen und konkrete Projektbeispiele sowie Beratungs- und Serviceleistungen. Dort angebunden ist auch die neu geschaffene Lotsenstelle Wasserstoff. Erfahrene Förderexperten stehen telefonisch oder per Mail
für förderinteressierte Unternehmen und Institutionen um, um zum eigenen Vorhaben passende Förderoptionen zu finden.

Netzwerke

h2-netzwerk-ruhr e. V.
Mitglieder sind Firmen, Kommunen, Forschungseinrichtungen, Vereine und Verbände sowie auch Privatpersonen aus der gesamten Metropole Ruhr, die sich mit Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie beschäftigen.

Hyland - HyExperts
Als Wasserstoffmobilitätsregion Emscher-Lippe (HyExperts) sind wir in das deutschlandweite Netzwerk der HyLand-Regionen eingebunden und tauschen Erfahrungen aus.

Projekte

Wasserstofftechnologie
Unsere ehemalige Kohleregion entwickelt sich zu einer Modellregion für Wasserstofftechnologie. Zahlreiche Maßnahmen im Bereich der Wasserstofftechnologie befinden sich im Kreis Recklinghausen bereits in Umsetzung oder Planung. Erstes, inzwischen abgeschlossenes Projekt zur Förderung der Wasserstoffmobilität in der Emscher-Lippe-Region ist die Umsetzungsstudie HyExperts E-L.






Ausführliche Informationen zum Vestischen Klimapakt, zum integrierten Klimaschutzkonzept der Kreisverwaltung sowie zahlreichen klimarelevanten Projekten und Maßnahmen finden Sie in der Rubrik Klima und im Portal regioklima.de.