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Integration als Querschnittsaufgabe

Eines der wichtigsten Handlungsfelder auf allen politischen Ebenen ist das friedliche und gleichberechtigte Miteinander in einer immer bunter werdenden Gesellschaft.

Das ist eine Querschnittsaufgabe, die sich durch alle Lebens- und Aufgabenbereiche zieht und zu der alle beitragen müssen. Die Schule zum Beispiel muss sich um Chancengleichheit bemühen.

Es bedarf vieler Gespräche, Diskussionen und wirksamer gemeinsamer Konzepte, um  Anerkennung, Wertschätzung, Offenheit und Gleichberechtigung auf beiden Seiten zu erreichen. Das Kommunale Integrationszentrum kann hier einen wichtigen Beitrag leisten und kommunale Aktivitäten ergänzen.

Es vernetzt integrationsrelevante Akteure in den Verwaltungen, bei den freien Trägern und in den Migrantenorganisationen. Es soll zu einer verbesserten Transparenz und einer Verstetigung vorhandener Angebote der Integrationsarbeit beitragen. Das zentrale Thema im Querschnittsbereich ist die interkulturelle Öffnung.

 Unsere Handlungsfelder im Bereich Querschnitt sind:

Migration im Handlungsfeld der Seniorenarbeit

In einer älter werdenden Gesellschaft rückt das Thema Senior*innen und Pflege immer mehr in den Vordergrund. Dies betrifft auch Migrant*innen, die häufig nicht wissen, welche Hilfsangebote für welche Problemlagen im Kreis Recklinghausen existieren.

Mit unseren Angeboten wollen wir passgenaue und systematische Konzepte für Senior*innen mit Migrationshintergrund erarbeiten.

Zu den Angeboten zählen etwa:
• Schulungen und Informationsangebote
• Kooperationen und Vernetzung mit Akteur*innen in der Altenhilfe
• Vermittlung von Angeboten im Bereich Pflege bis hin zu Bildungs-und Freizeitangeboten für Senior*innen
• Interkulturelle Öffnung von Regelangeboten

Hierbei findet eine enge Zusammenarbeit mit dem Beratungs- und Infocenter Pflege, dem Sozialpsychiatrischen Dienst oder dem Kreissportbund statt. Je nach Bedarf werden die Angebote auch mehrsprachig durchgeführt.

Ansprechpartner*in:

Kreisverwaltung Recklinghausen
Fachdienst 57. 3 - Kommunales Integrationszentrum und Projekte
Frau S. Mann
Beratungszeiten:
Montag, Dienstag 7:00 - 13:00 Uhr
Mittwoch 7:00 bis 14:30
Adresse: Kurt-Schumacher-Allee 1, 45657
Tel.Nr.: 02361 / 53 2394
E-Mail: s.mann@kreis-re.de

Migrantenselbstorganisation (MSO)

Die Migrantenselbstorganisationen vertreten die Anliegen von Migrantinnen in der Gesellschaft. Sie pflegen die sprachlichen und kulturellen Traditionen, engagieren sich in Integrationsprojekten und fördern das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder*innen.

Sie stellen Formen der Selbstorganisation dar und bieten Beratung, Begegnungsmöglichkeiten und verschiedene Dienstleistungen für Mitglieder*innen und Nutzer*innen.
Die Migrantenselbstorganisationen (MSO) sind für uns wichtige Partner*innen in der Integrationsarbeit. Neben der direkten Kooperation arbeiten wir mit Vertreter*innen der MSO‘s als wichtige Repräsentantinnen und Repräsentanten der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Kreisgebiet zusammen.

Das kommunale Integrationszentrum bietet folgende Angebote an:
• Informationsveranstaltungen zu migrationsrelevanten Themengebieten
• Unterstützung von MSO‘s bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen
• Informationen zu ausgeschriebenen Projekten und Fördermitteln
• Erarbeitung von Lösungsansätzen zum Umgang mit Regelangebot (interkulturelle Öffnung)
• Organisation von Austauschtreffen und Netzwerkarbeit

Ziel ist es die Vernetzung zwischen den MSO‘ s zu stärken. Sowie MSO’ s im Gemeinwesen zu etablieren. Übergeordnetes Ziel ist das Empowerment und die Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.

Ansprechpartner*in:

Kreisverwaltung Recklinghausen
Fachdienst 57. 3 - Kommunales Integrationszentrum und Projekte
Frau Z. Sözüdogru
Beratungszeiten:
Montag, Dienstag 09:00 - 14:00 Uhr
Mittwoch 09:00 bis 14:30
Adresse: Kurt-Schumacher-Allee 1, 45657
Tel.Nr.: 02361 / 53 3808
E-Mail: z.soezuedogru@kreis-re.de                                                                       

Interkulturelle Öffnung der Verwaltung


Interkulturelle Öffnung ist ein Konzept für Verwaltung und Institutionen, das die Beteiligte in die Lage versetzen soll, ihre Angebote und Leistungen an eine durch Einwanderung veränderte soziale Umwelt anzupassen.
Interkulturelle Öffnung zielt auf die Mehrheitsgesellschaft ab, die ein Verständnis für Veränderungen und gesellschaftliche Zugangsvoraussetzungen entwickeln und Zugänge für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte stärken soll.

Das Kommunale Integrationszentrum arbeitet seit 2013 mit verschiedenen Schwerpunkten zu diesem Themengebiet. Aktueller Hauptaugenmerkt ist die Sichtbarkeit und Stärkung von Mehrsprachigkeit. Im Sinne einer Repräsentanz von Vielfalt werden Konzepte entwickelt, migrationssensible Repräsentationsformen und Hilfestellungen in Verwaltung und Institutionen zu verankern.

Zielgruppen und Arbeitsschwerpunkte hierbei sind:

• Öffentliche Einrichtungen
• Öffnung von Regelsystemen
• Planen und Organisation von Schulungen
• Planen und Organisation von Maßnahmen zum Thema Mehrsprachigkeit
• Beratung zur Interkulturellen Öffnung
• Vernetzung und Austausch von Akteur*innen

Ansprechpartner/in:
N.N.