Breitbandausbau im Kreis Recklinghausen
Graue Flecken Förderung
Der Kreis Recklinghausen arbeitet gemeinsam mit den Städten Datteln, Castrop-Rauxel, Herten, Oer-Erkenschwick, Waltrop und Haltern am See daran, bislang unterversorgte Adressen mit schnellem Glasfaser-Internet zu erschließen.Grundlage dafür ist die „Gigabit-Richtlinie 2.0“ des Bundes. Im September 2024 hat der Kreis hierfür einen Förderantrag eingereicht, der im November 2024 durch den Bund vorläufig bewilligt wurde. Anschließend wurde die geplante Ausbaukulisse noch einmal genau überprüft und an die aktuellen Versorgungs- und Ausbauinformationen angepasst. Auf dieser Grundlage wurde ein Änderungsantrag gestellt, der im Februar 2026 durch den Projektträger aconium mit einer vorläufigen Bundesförderung in Höhe von 10,75 Millionen Euro bewilligt wurde. Im Mai 2026 gab auch das Land Nordrhein-Westfalen grünes Licht für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn.
Damit konnte der Kreis Recklinghausen das Vergabeverfahren für den geförderten Glasfaserausbau starten. Gesucht werden nun Telekommunikationsunternehmen, die den Ausbau in den förderfähigen Gebieten übernehmen und damit möglichst viele bislang unterversorgte Adressen an das Glasfasernetz anschließen.
Das Ziel ist klar: Mehr Haushalte und Unternehmen im Kreis Recklinghausen sollen von einer leistungsfähigen und zukunftssicheren Glasfaserinfrastruktur profitieren.
Wie es mit dem Vergabeverfahren und dem anschließenden Ausbau weitergeht, darüber informiert der Kreis Recklinghausen fortlaufend.
Unterschied zwischen gefördertem und eigenwirtschaftlichem Glasfaserausbau
Das in der Gigabitstrategie der Bundesregierung formulierte Ziel ist ein flächendeckender Glasfaserausbau bis 2030. Um dieses Ziel zu erreichen, soll dem Markt beim Glasfaserausbau der Vorrang gelassen werden (sog. eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau) und Förderung nur dort zum Einsatz kommen, wo ein Marktversagen festgestellt wird.Eigenwirtschaftlich bedeutet zum einen, dass keine öffentlichen Gelder in den Ausbau fließen, sondern das Telekommunikationsunternehmen (TKU) ausschließlich eigene Finanzmittel einsetzt. Zum anderen entscheidet das TKU auch nach eigenen wirtschaftlichen Erwägungen, wo sich ein Ausbau lohnt. Bevor es sich für einen Ausbau entscheidet, führt es teilweise eine sog. Nachfragebündelung durch, bei der sich eine Mindestzahl von potentiellen Neukunden tatsächlich positiv erklären muss (meist Mindestquote 40%). Nur wenn diese Quote erreicht wird, baut das TKU das Gebiet tatsächlich aus.
Überall dort, wo kein eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau in den nächsten Jahren in Planung ist kann ggfs. die Förderung zum Einsatz kommen.
Basisinfos Breitbandausbau mit Förderung von Bund und Land NRW - Weiße Flecken Förderung
Diese Seite wird seit Beginn der aktiven Bauphase regelmäßig erweitert und in kurzen zeitlichen Abständen aktualisiert. Die aktive Bauphase wurde im Mai 2022 mit Vorlage der vierten und letzten Fertigstellungsanzeige so weit abgeschlossen, dass die Anpassungen fortan nur noch in größeren Abständen erfolgen.Allgemeine Informationen für Bürger
Informationen für Unternehmen
Experteninfos
Förderer, Kontakte und Links
Ihre Frage oder Nachricht zum Breitbandausbau im Kreis Recklinghausen richten Sie bitte per E-Mail an die oben genannte Kontaktadresse. Sie wird themenspezifisch weitergeleitet und vom Breitbandbeauftragten des Kreises Recklinghausen oder Ihrem städtischen Breitbandbeauftragten beantwortet. Für eine bestmögliche Zuordnung geben Sie im Betreff Ihrer E-Mail bitte auch einen Themenbereich an:
1. Adressabfrage,
2. Geförderter Breitband-Ausbau,
3. Ungeförderter Breitband-Ausbau,
4. Technische Frage oder
5. Sonstige/Spezielle Frage.
Sofern Sie eine Frage stellen, deren Antwort von allgemeinem Interesse ist, fügen wir diese auch dem Bereich Bürger, Unternehmen oder Experten dieser Internetseite hinzu.
Weitere Informationen zu Breitbandthemen erhalten Sie auch hier:
- Geschäftsstelle Gigabit.NRW zur Landesförderung Breitband im Regierungsbezirk Münster
- Kompetenzzentrum Gigabit.NRW zum Breitbandausbau in NRW
- Bundesministerium für Digitales und Verkehr zur Bundesförderung Breitband
- Projektträger des Bundesministeriums zur Umsetzung des Bundesförderprogramms Breitband
Über die Links an den Namen der beiden mit dem Ausbau des weiße Flecken Förderprojektes beauftragten Unternehmen finden Sie ergänzend deren Website mit unternehmensspezifischen Informationen zum geförderten Breitbandausbau im Kreis Recklinghausen: Telekom Deutschland GmbH und der Gelsen-Net GmbH.
Ebenso stehen Ihnen über die Links an den nachstehenden Namen der kreisangehörigen Städte ergänzend deren Website mit lokalen Informationen zum geförderten Breitbandausbau zur Verfügung (soweit vorhanden): Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen und Waltrop.
Diese Website des Kreises Recklinghausen ist zum geförderten Breitbandausbau im Kreisgebiet die zentrale Informationsplattform für Sie.





