Inhalt der Seite

Regionales Bildungsnetzwerk

 

Aktuelle Veranstaltungen

Die aktuellen Veranstaltungen des regionalen Bildungsnetzwerkes finden Sie auf dem Bildungsportal des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Regionale Bildungsbüro

Im November 2009 wurde zwischen dem Kreis Recklinghausen und dem Land NRW ein Kooperationsvertrag geschlossen. Dieser beinhaltet die Weiterentwicklung eines regionalen Bildungsnetzwerkes unter Beteiligung aller interessierten Bürgerinnen und Bürger, Organisationen und Institutionen. Gesteuert wird das Bildungsnetzwerk durch einen Lenkungsausschuss und einen Lenkungskreis. Aktivitäten im Netzwerk werden von dem im Februar 2010 eingerichteten Regionalen Bildungsbüro unterstützt.

Den aktuellen Flyer zu allen Aktivitäten des Regionalen Bildungsbüro finden Sie hier!

Um sich einen Übersicht über die Akteure, Organisation und Handlungsfelder im Bildungsnetzwerk zu verschaffen, besuchen Sie unseren Auftritt auf der Seite der Regionalen Bildungsnetzwerke NRW.

Das regionale Bildungsnetzwerk im Kreis Recklinghausen

Im Jahr 2009 wurde im Kreis das Regionale Bildungsnetzwerk eingerichtet mit dem Ziel die systematische Vernetzung von Bildungsakteuren vor Ort zu fördern, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Lernprozessen entlang der gesamten Bildungskette zu unterstützen. Im Regionalen Bildungsnetzwerk arbeitet das Regionale Bildungsbüro mit dem Medienzentrum, dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) und dem Kompetenzteam (KT) als gemeinsame Einrichtungen von Land und Kommune sowie mit diversen Arbeitskreisen und Einrichtungen der non-formalen Bildung zusammen. Das Gremium des Regionalen Bildungsnetzwerkes ist der Lenkungskreis, dem Vertreterinnen und Vertreter der zehn kreisangehörigen Städte, der Schulen und der Schulaufsicht beisitzen. Das Regionale Bildungsbüro des Kreises Recklinghausen hat die Geschäftsführung übernommen. Der Lenkungskreis stimmt über Bildungsvorhaben und Projekte ab, die vom Regionalen Bildungsbüro mit weiteren Bildungsakteuren umgesetzt werden. Einmal jährlich findet eine regionale Bildungskonferenz für die regionalen Bildungsakteure zu grundlegenden, aktuellen Bildungsfragen statt.

Organigram regionales Bildungsnetzwerk


Projekte des Netzwerkes

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalen Bildungsbüros koordinieren oder unterstützen zur Zeit auf Beschluss des Lenkungskreises folgende Projekte:

Schultheatertage 2019

Plakat 2019Ein Theaterfestival für Schülerinnen und Schüler - das sind die Schultheatertage, die seit 2015 einmal im Jahr stattfinden. An verschiedenen Spielstätten in Marl und im gesamten Kreis Recklinghausen haben Schulen aller zehn Städte des Kreises die Möglichkeit, ihre Stücke auf einer großen Bühne zu präsentieren.

Neben der Aufführungen gibt es ein buntes Rahmenprogramm, bei dem die jungen Theaterfreunde in Workshops mit professionellen Künstlern und Theaterpädagogen mehr über die Arbeit am Theater erfahren und Unterstützung für ihr eigenes Theaterspiel erhalten. Außerdem wird die Möglichkeit geboten, sich über die gezeigten Werke auszutauschen.

Die Schultheatertage werden von einem Team von Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen des Westfälischen Landestheaters und der Ruhrfestspiele, Kulturbeauftragten der Städte, dem Theater Marl und dem regionalen Bildungsbüro des Kreises Recklinghausen organisiert.

Das nächste Festival findet vom 15. bis 18. Juni 2020 statt.
Interessierte Theatergruppen aller Schulformen finden alle notwendigen Informationen und ein Anmeldeformular unter diesem Link: Informationen und Anmeldung.

Um über den Ablauf der Schultheatertage mehr zu erfahren, empfehlen wir Ihnen folgenden Kurzfilm:

Wissenswertes zu den Schultheatertagen im Kreis Recklinghausen!

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, nehmen Sie doch bitte Kontakt zu uns auf: schultheatertage@kreis-re.de

(Auskunft erteilt: Frau Gronenberg)

Netzwerk MINT

Im März 2014 unterzeichneten das Regionale Bildungsnetzwerk und das zdi-Netzwerk MINT.REgio in Marl einen Kooperationsvertrag, in dem die bisherige und zukünftige Zusammenarbeit in Hinblick auf die Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für naturwissenschaftliche und technische Fächer bekräftigt wurde.

Gemeinsam mit dem zdi-Netzwerk MINT.REgio führt das Regionale Bildungsbüro Fachveranstaltungen und -konferenzen durch und wirkt an Fachforen und Arbeitskreisen mit.
MINT- Fachlehrer*innen werden im Rahmen der kreisweiten und schulformübergreifenden MINT.Macher-Runde, auch dezentral in den Städten des Kreises, vernetzt. Seit 2016 gibt
es auch für Grundschullehrer*innen eine Austauschplattform, die Mini-MINT-Macher-Runde. Die Mini-MINT-Macher-Runde bietet Informationen über Angebote im Bildungsnetzwerk (z.B. Haus der kleinen Forscher, Miniphänomenta) und ein Forum für den intensiven Austausch von Konzepten und Erfahrungen.

Darüber hinaus wird das Thema "Nachhaltige Entwicklung" (BNE) in Form von Fachveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der BNE-Agentur NRW gefördert.

(Auskunft erteilt: Frau Gronenberg)


Verrückt? Na und! Seelisch fit in Schule und Ausbildung

Logo Verrueckt-naundDemütigungen und Mobbing in der Schule oder im Alltag, anders zu sein als die Mitschüler*innen, Probleme mit der Familie oder mit Freund*innen - all das kann junge Menschen verunsichern und bedrücken.
Das Projekt „Verrückt? Na und!“ sensibilisiert Schüler* innen für ihre psychische Gesundheit und zeigt ihnen, wie sie kleine und große Tiefs im Leben meistern und ihr Wohlbefinden in der Schule verbessern können. Das Projekt wirkt der Stigmatisierung psychischer Erkrankungen entgegen und zeigt Wege auf, Hilfe und Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um gesund zu bleiben bzw. gesund zu werden.
Expert*innen arbeiten an einem Schultag mit jungen Menschen ab der 8. Klasse im Klassenverbund präventiv zum Thema.

Hier können sie unseren Image-Film anschauen, der Ihnen den Ablauf eines Verrückt?Na und!-Schultages zeigt.

Außerdem haben wir ein Broschüre „Wege aus der Krise“ mit Anlaufstellen im Kreis Recklinghausen erstellt.

Sie haben Interesse den Schultag an Ihrer Schule durchzuführen oder möchten sich zum Projekt informieren? Dann schreiben Sie uns: Verrueckt-na-und@kreis-re.de

(Auskunft erteilt: Frau Gronenberg)


Pädagogische Landkarte: Außerschulische Lernorte in NRW

Finden Sie außerschulische Lernorte in Ihrer Nähe! Ermöglichen Sie Ihren Schüler*innen Primärerfahrungen, die ein Unterricht im Klassenzimmer so nicht vermitteln kann.

PLÜber die interaktive "Pädagogische Landkarte Nordrhein-Westfalen" können Sie allein für den Kreis Recklinghausen aus 56 Lernangeboten wählen, NRW weit sind es 2385 (Stand Feb. 2019).


Und sollten Sie einen außerschulischen Lernort in dieser Karte vermissen, können wir mit unserem redaktionellen Team bei der Veröffentlichung helfen.

(Auskunft erteilt: Herr Blum )

 



Qualifizierung zu Medienscouts NRW

Mitschüler*innen als Ansprechpartner*innen für medienbezogene Fragen und Probleme? Aber ja! Dieser Peer-to-peer Ansatz hat sich bestens bewährt, nicht nur an den teilnehmenden Schulen im Kreis Recklinghausen. Bereits seit 2014 nehmen im Kreis Sek I - Schulen, mittlerweile aller Schulformen (!), an diesem landesweiten Projekt teil und haben eine gemeinsame Qualifizierung von Schüler*innen und Lehrer*innen in das Medienkonzept ihrer Schule aufgenommen und so verstetigt. Und in einigen Kommunen schon flächendeckend.


Auszeichnung Medienscouts NRWEinige unserer Schulen sind so engagiert, dass sie gerade von der Landesanstalt für Medien in diesem Schuljahr mit dem Medienscout Abzeichen NRW ausgezeichnet wurden:
Gymnasium am Leokamp Marl
Albert Schweitzer Geschwister Scholl Gymnasium Marl
Wolfgang-Borchert-Gesamtschule
Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule
Willy-Brandt-Gesamtschule Marl

Allgemeine Informationen zum Projekt und zur Umsetzung finden Sie hier.

Sind Sie als Schule auch an einer Teilnahme interessiert, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf: medienscouts@kreis-re.de

(Auskunft erteilt: Herr Blum)


Arbeitskreis "Frühe Medienbildung in der Erzieher*innenausbildung"

Logo Fruehe MedienbildungAngestoßen von einer Zukunftswerkstatt bei unserem Kooperationspartner dem Grimme-Institut zum Thema "Frühe Medienbildung" trifft sich dieser Arbeitskreis seit Herbst 2018 regelmäßig. Wir, das sind im Moment engagierte Lehrer*innen der Berufskollegs des Kreises, organisieren den Austausch vor Ort, mal in den Schulen, im Medienzentrum des Kreises oder beim Ausbildungsfernsehn Marl (Schauen Sie doch mal rein: Link zum AFM). Wir stellen uns gegenseitig "neues Material" zur frühkindlichen Medienbildung vor und arbeiten daran, wie dieser Austausch auch im Arbeitsalltag nachwirken kann, z.B. in gemeinsamen Fortbildungen, einem mobilen Medienkoffer für die KiTa etc.

Alle, die sich jetzt angesprochen fühlen, melden sich bei: Volker Blum

Schulleitungscoaching durch Seniorexperten NRW

Im Projekt „Schulleitungscoaching durch SeniorExperten NRW“ vermitteln ehemalige oder noch aktive Führungskräfte aus der Wirtschaftswelt dieses Wissen ehrenamtlich an nordrhein-westfälische Schulleitungen. Wenn Sie als Schulleiter*in Interesse an einem solchen Coaching haben oder gerne als SeniorExpert*in aktiv werden möchten, nehmen Sie doch bitte mit uns Kontakt auf: seniorexperten@kreis-re.de

(Auskunft erteilt: Herr Blum )

Weitere Informationen: Schulleitungscoaching durch SeniorExperten der Bildungsgenossenschaft

Kontakt:

Cathrin Gronenberg
Regionales Bildungsbüro - Pädagogische Mitarbeiterin
Tel: 02361 - 53 34 03
E-Mail: bildungsbuero@kreis-re.de

Volker Blum
Regionales Bildungsbüro - Pädagogischer Mitarbeiter
Tel: 02361 - 53 40 21
E-Mail: bildungsbuero@kreis-re.de

Kein Abschluss ohne Anschluss

KAoA-Magazin

Magazin mit Beispielen guter Praxis im Kreis Recklinghausen
Seit dem Schuljahr 2016/17 sind alle Schulen in öffentlicher Trägerschaft verbindlich in die Landesinitiative KAoA eingebunden. Schulen, die Städte im Kreis Recklinghausen, KAoA-Partner im Steuerkreis und vor Ort, Hochschulen sowie weitere Akteure aus Wirtschaft und Verbänden haben in dieser Zeit gut im Kreis Recklinghausen zusammengearbeitet.
Entlang der verschiedenen Angebote zur Berufsorientierung und Stärkung der Berufswahlkompetenzen junger Menschen werden dabei aus allen Kommunen sowie allen Schulformen praxisnahe Beispiele aus dem Schulalltag dargestellt.
Erarbeitet wurde das Magazin von der Kommunalen Koordinierung KAoA in Zusammenarbeit mit den Schulen und außerschulischen Partnern sowie der Schulaufsicht. Das KAoA-Team bedankt sich mit diesem Magazin bei allen Schulen im Kreis Recklinghausen und den KAoA-Partnern für die bisherige Zusammenarbeit - Link KAoA Magazin -!


Verbleibs- und Übergangsbericht 2019

Die vierte Abfrage der Kommunalen Koordinierungsstelle (KoKo) zum Übergang/Verbleib der Schüler*innen im Kreis Recklinghausen liegt nun vor. Zum Ende des Schuljahres 2018/19 führte die Kommunale Koordinierungsstelle in Abstimmung mit der Schulaufsicht die 4. Verbleibsabfrage durch.
Den aktuellen Verbleibs- und Übergangsbericht können Sie hier einsehen!


Kalender 2019

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, der HWK und der IHK wurde ein KAoA-Kalender entwickelt. Diesmal ist die duale Ausbildung der Schwerpunkt. Mit dem KAoA-Kalender 2019 soll ein Blick auf weniger bekannte Ausbildungsberufe gelenkt werden, die im Kreis Recklinghausen ausgebildet werden und hier Zukunft haben. Es werden insgesamt 12 innovative Ausbildungsberufe mit Kurzbeschreibungen, Fotos sowie Ansprechpersonen bei der jeweiligen Kammer vorgestellt -Link Kalender-!



Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf im Kreis Recklinghausen

Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) lautet die Zielsetzung der Landesinitiative, mit der in Nordrhein-Westfalen das neue Übergangssystem Schule-Beruf entwickelt wird. Der Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder ein Studium soll für alle Jugendlichen nachhaltig verbessert werden, um unnötige Warteschleifen zu vermeiden. Zu dieser Reform haben sich Verantwortliche der Landesregierung, aus Verwaltung, Wirtschaft, Gewerkschaften und Kommunen 2011 im Rahmen des Ausbildungskonsenses NRW verpflichtet. Der Kreis Recklinghausen ist im Schuljahr 2013/14 in KAoA eingestiegen, um Jugendlichen ab Klasse 8 eine verbesserte berufliche Orientierung zu bieten und Anschlussperspektiven nach der Schulzeit zu ermöglichen. Seit dem Schuljahr 2016/17 beteiligen sich alle (öffentlichen) Schulen an KAoA, mit knapp 6.000 Schülerinnen und Schülern pro Jahrgang. Die Landesinitiative bedarf starker lokaler Partner und so arbeiten Schulen, Arbeitgebervertretungen, Arbeitsagentur, Jobcenter, Unternehmen, Gewerkschaften, Bildungsträger und Verwaltungen gemeinsam an der Umsetzung im Kreis Recklinghausen. Die Vernetzung erfolgt durch die Kommunale Koordinierung (KoKo), die beteiligte Akteure an einen Tisch bringt, um gemeinsame Zielsetzungen zu entwickeln.

Organigramm der Akteursgemeinschaft KAoA im Kreis Recklinghausen

Organigramm KAoA - 07

Weitere Infos zu Kein Abschluss ohne Anschluss hier und zum Anmeldeportal für die Berufsfelderkundung über diesen Zugang hier.


Aktuelles und KAoA Produkte



Ansprechpersonen in der Kommunalen Koordinierung (KoKo)

Handlungsfeld 1: Berufs- und Studienorientierung / Teamleitung
J. Zaepernick         02361 - 53 3061

Handlungsfeld 2: Berufs- und Studienorientierung / Monitoring
Handlungsfeld 3: Attraktivität der dualen Ausbildung
C. Schmidt             02361 - 53 3020

Handlungsfeld 4:  Kommunale Koordinierung / Kooperationsvorhaben
R. Schnettler          02361 - 53 4139

Verwaltung - Haushaltsangelegenheiten - Projektassistenz - Datenschutz
I. Anschütz-Besten  02361 - 53 2442    u.a. leichte Sprache, Veranstaltungsmanagement
L. Redemann           02361 - 53 4039    Veranstaltungsmanagement, Berufsfelderkundungen: Durchführung / Wettbewerb / Buchungsportal: kreis-recklinghausen.bfe-nrw.de-
C. Timte                   02361 - 53 3503    Verwaltung, Finanzen

         

E-Mail: bildungsbuero-kaoa@kreis-re.de

Logoleiste




Materialien und Veröffentlichungen

Aktuelle Informationen des Regionalen Netzwerkes Kreis Recklinghausen finden Sie in unserem Flyer.

Auf der Seite des Bildungsportals des Landes Nordrhein-Westfalen finden Sie Materialien des Regionalen Bildungsnetzwerkes.

"angekommen in deiner Stadt" - Kreis Recklinghausen

angekommen alleine
Projekt „angekommen in deiner Stadt - Kreis Recklinghausen“
Das Projekt "angekommen in deiner Stadt - Kreis Recklinghausen" ist ein Kooperationspro-jekt zwischen der Walter-Blüchert-Stiftung, dem Kreis Recklinghausen und dem Ministerium für Schule und Bildung/NRW. Es richtet sich an geflüchtete und neu zugewanderte Jugendli-che im Alter von 16-25 Jahren, die an den Berufskollegs des Kreises beschult werden. Diese können sowohl im Vor- und Nachmittagsbereich als auch in den Ferien im Rahmen des Pro-jekts an Bildungsangeboten sowie berufsbezogenen, freizeitpädagogischen und sozialpädago-gischen Maßnahmen teilnehmen.
Ziel des Projektes ist es die jungen Menschen neben ihrer Integration in die Gesellschaft auch auf ihrem Weg in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu begleiten und zu unterstützen. Die Möglichkeiten für eine gelingende Teilhabe schafft das Projekt durch umfassende Förderung.

Standort und Räumlichkeiten des Projekts

 Riff Hauptanlaufstelle des Projekts ist das RIFF, zentral gelegen in der Kurfürstenwallschule am Hauptbahnhof. Der gemeinsam mit Teilnehmern des Projekts entwickelte Name RIFF steht für Recklinghausen-Integration-Freizeit-Förderung.
Neben den zentralen Räumlichkeiten im RIFF finden seit Sommer 2019 auch Angebote im Jugendcafé Areopag (https://areopagre.wordpress.com/) statt. In enger Kooperation werden in dem in der Innenstadt gelegenen Jugendcafé unter anderem Begegnungen zwischen ein-heimischen und neu zugewanderten jungen Menschen geschaffen.

Angebote
Eine Übersicht über Buchungsangebote des Projekts, die von Lehrkräften und pädagogi-schem Fachpersonal in Schulen und Wohngruppen für eine feste Gruppe (ca. 5 - 15 Personen) gebucht werden können, finden Sie hier
Es gibt es auch offene Angebote, die von allen Teilnehmern besucht werden können. Für Fra-gen zu den offenen Angeboten und einem aktuellen Wochenplan wenden Sie sich bitte an die pädagogischen Mitarbeiter*innen des Projekts.
Darüber hinaus vermittelt das Projekt die jungen Menschen in bereits bestehende Angebote von Sportvereinen.


Angebotsübersicht
· Berufsorientierung
· Bewerbungstraining
· Berufsfelderkundungen
· Vermittlung in (Sport-)Vereine
· Schwimmkurse für Anfänger und Fortgeschrittene
· Kunst- und Kreativangebote
· Musikangebote (Gitarre, Cajon, …)
· Stadterkundung und Exkursionen
· Mädchentreff
· Sprachförderung
· Fachdeutsch
· Englisch
· Computerkurs
· Theater
· Ferien-Intensiv-Training - FIT in Deutsch
· ...

„Angekommen“ unterwegs im Kreis
Neben den wöchentlichen Angeboten wie Deutschförderung, Englisch, Gitarre etc. bietet das Projekt seit Anfang des Jahres 2019 regelmäßig Schwimmkurse mit 10 Einheiten á 45 Minu-ten für Anfänger und Fortgeschrittene in Kooperation mit der Schwimmschule Marc im Freizeitbad Maritimo in Oer-Erkenschwick an. Die Kurse werden sowohl von weiblichen als auch von männlichen Teilnehmern sehr gut angenommen und gerade die Anfängerkurse sind schnell ausgebucht.
Auch das FerienIntensivTraining - FIT in Deutsch, welches vom Schulministerium geför-dert wird und lückenloses Deutschlernen in den Ferien ermöglicht, findet jedes Mal großen Anklang.
Beim kreisweiten SchultheaterVESTival (ehemals Schultheatertage) hat das Projekt im Schuljahr 2019/20 Jahr bereits zum dritten Mal mitgewirkt.
Im Juli 2019 hat das Projekt zum ersten Mal gemeinsam mit dem Kommunalen Integrationszentrumangekommen Bus-Tour  eine BUS-Tour organisiert, um interessierten Jugendlichen Ausbildungsberufe an-hand von Betriebsbesichtigungen näher zu bringen. Im Anschluss konnten die jungen Erwachsenen sich in einem informellen Rahmen mit Experten aus verschiedenen Bereichen der Berufsorientierung austauschen. Die BUS-Tour soll fortan zweimal im Schuljahr stattfinden.


Weitere Informationen
Weitere Informationen entnehmen Sie gerne dem Flyer, der Hompage des Projektes oder wenden sich an das pädagogische Team.

Projektleitung
Dr. R. Schröder
r.schroeder@kreis-re.de

Projektkoordination
C. Stermer
c.stermer@kreis-re.de

Kontakt
Projekt „angekommen in deiner Stadt - Kreis Recklinghausen“
RIFF - Kurfürstenwall 5a
45657 Recklinghausen
angekommen@kreis-re.de

Pädagogische Leitung
S. Somieski
s.somieski@kreis-re.de
02361/ 106 31 45

Pädagogische Mitarbeiterinnen

A. Lordieck R. Welke
a.lordieck@kreis-re.de r.welke@kreis-re.de
02361/ 106 31 93 02361/ 106 31 07


Bildliche Eindrücke des Projekts
  angekommen im Areopag Arbeiten mit dem QualipassAusflug zur Zeche Zollverein

Auftritt der Theatergruppe im Max Born Berufskolleg Besuch des Energy Labs im Wissenschaftspark Gelsenkirchen DSC00045 DSCN0438 FerienIntensivTraining - FIT in Deutsch Gruppenfoto FerienIntensivTraining - FIT in Deutsch Ostern 2019  FerienIntensivTraining - FIT in Deutsch IMG_1298   Kreativangebot Mutmachprojekt mit der Clownschool for Life e Spielenachmittag im Areopag Treffen mit den Ausbildungspaten II Stadiontour Treffen mit den Ausbildungspaten I

angekommen_Logoleiste_20172_26280


Kontakt:
Projekt „angekommen in deiner Stadt - Kreis Recklinghausen“

Kurfürstenwall 5a
45657 Recklinghausen
E-Mail: angekommen@kreis-re.de
www.an-ge-kommen.de


angekommen Kurfuerstenwall 5

Flyer: Angebote für neu zugewanderte Jugendliche der Berufskollegs im Kreises Recklinghausen

Pressebericht „Neue Kursstruktur und enge Kooperation mit Jugendcafé Areopag“ Oktober 2019

Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte

„Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ (KoKoBiNz)
Über KoKoBiNz
Ein Projekt für ein verbessertes Management im Themenfeld „Integration durch Bildung“, das die Weiterentwicklung von Bildungssystemen auf kommunaler Ebene zum Ziel hat.
Anfang August 2016 startete das Projekt „KoKoBiNz-Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel ist es, im Kreis Recklinghausen ein Netzwerk aufzubauen, das eine Koordinierung der vielfältigen schulischen und außerschulischen Bildungs- bzw. Weiterbildungs- und Integrationsangebote für Neuzugewanderte entlang der gesamten Bildungskette ermöglicht.
Eine der Hauptaufgaben ist es, Transparenz über die vor Ort tätigen Institutionen und Initiativen sowie deren Angebote herzustellen und diese Informationen zentral und gebündelt zugänglich zu machen. Kreisweit werden dabei bereits vorhandene Infrastrukturen und Anlaufstellen der kommunalen Bildungsberatung bzw. Bildungseinrichtungen genutzt – das Kommunale Integrationszentrum, die Kommunalen Bildungsbüros in Gladbeck und Recklinghausen, Volkshochschulen, Bibliotheken, Medienzentrum und das Kompetenzteam des Schulamtes.
Werden Lücken im Bildungsangebot identifiziert, können durch die Koordinatorinnen in Zusammenarbeit mit den vor Ort tätigen Akteuren auch neue Angebote initiiert werden. Datenbank zu Integrationsangeboten im Kreis Recklinghausen unter:
www.kreis-re.de/integrationsangebote

Neben hauptamtlich Tätigen prägen Ehrenamtliche mit vielfältigen Ansätzen und unterschiedlichen Aktivitäten den Kreis Recklinghausen – jede Stadt hat hier ihre eigenen Strukturen. Um dieses Engagement zu bündeln und Möglichkeiten des Austausches zu schaffen, sind Strategien zum Einsatz der ehrenamtlich Tätigen sowie zentrale Koordinierungsstellen erforderlich.
Die bundesweite Fördermaßnahme ist eingebettet in das Strukturförder-programm „Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement“
www.transferagenturen.de

Zweite Förderphase
Fokussierung auf drei Handlungsfelder: 

Handlungsfelder 2

Die ganzheitliche Betrachtung dieser Handlungsfelder schließt die Bereiche Sprachförderung, Kultur, Freizeit und Gesundheit grundsätzlich mit ein. Dies gilt sowohl für die informelle - wie auch für die institutionelle Bildung in Kita, Schule oder Ausbildung/ Beruf.

Kontakte und Ansprechpersonen

Hier gilt es Fragen zu identifizieren und Ideen und Lösungen gemeinsam mit den Städten zu erarbeiten.
In der zweiten Phase wurde das Projekt neustrukturiert und auf die Handlungsfelder-
zuständig für alle 10 Städte –ausgerichtet.

Transfer- und Modellkommunen
Transferkommune werden alle Kommunen, die sich einem oder mehreren Handlungsfeldern öffnen und eng mit der Kommunalen Koordinierung zusammenarbeiten.
Modellkommune werden Kommunen, die über gefestigte Strukturen im kommunalen Bildungsmanagement verfügen und die Kommunale Koordinierung darin etabliert haben, so dass eine direkte Anbindung an das Netzwerk möglich wird.

Modellkommunen

Dokumentation der 4. Impulsveranstaltung
BILDUNG NEUZUGEWANDERTER 18+ Arbeit, Beschäftigung, Ausbildung
der Kommunalen Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte - Kreis Recklinghausen
Juni 2018 – Bürgerhaus Ost in Gladbeck

Broschüre „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ im Kreis Recklinghausen.


Das Team

Projektleitung
Dr. Richard Schröder, Fachbereichsleiter
Fachbereich Gesundheit, Bildung und Erziehung

Projektkoordination
Claudia Stermer, Fachdienstleitung
Fachdienst Bildung
Regionales Bildungsbüro
Ansprechpartnerinnen im Projekt
bildungsbuero@kreis-re.de

Schule und Jugendhilfe - kreisweit und Modellkommune Herten
Dr. Ipek Abali
Herten- Di., Mi., Do.- Telefon: +49 2366  30 35 62 
Recklinghausen- Mo., Fr.- Telefon: +49 2361 53 25 44
E-Mail: i.abali@kreis-re.de

Frühe Bildung - kreisweit
Judith Heimeier
Telefon: 02361 - 53 40 24
E-Mail: j.heimeier@kreis-re.de

Arbeit, Beschäftigung und Ausbildung - kreisweit
Maria Petrasch
Telefon: 02361 - 53 25 44
E-Mail: m.petrasch@kreis-re.de

Modellkommune Gladbeck
Nadine Müller
Telefon: 02043 – 31 88 456
E-Mail: nadine.mueller@stadt-gladbeck.de

Leiste BMBF KoKoBiNz Kreis_Re




 

WEGBEREITER

Wegbereiter__jpg_25502

WEGBEREITER
BILDUNGSWEGE FÜR NEU ZUGEWANDERTE KINDER UND JUGENDLICHE BEREITEN


Integration findet vor Ort statt: Kommunale Akteure stehen derzeit vor der Aufgabe, neu eintreffende Kinder und Jugendliche und ihre Familien beim Einstieg in das Bildungssystem zu beraten und zu unter-stützen, sie auf ihrem weiteren Weg zu begleiten und auf gelingende Übergänge in das Regelsystem und innerhalb des Regelsystems hinzuarbeiten. Zugleich liegt es im starken Interesse der Kommunen, dass den neu Zugewanderten der Zugang zu Sprache und Bildung gelingt, weil er grundlegende Voraussetzung für die zukünftigen Entwicklungs- und Teilhabechancen ist. Das Projekt zielt daher darauf, Kommunen in der Metropole Ruhr in ihrer Rolle als Ermöglicher und wichtige Mitgestalter von Integrationsprozessen zu unterstützen.


ZIELE

  • die Integration in das Schulsystem und den Bildungserfolg von neu zugewanderten und geflüchteten Kindern und Jugendlichen verbessern
  • Entwicklung umfassender kommunaler Konzepte für eine rasche und erfolgreiche schulische Integration neu eingewanderter Kinder und Jugendlicher in ausgewählten Kommunen der Metropole Ruhr
  • Einbezug, Vernetzung, Professionalisierung und Sensibilisierung aller relevanten Akteure im Themenfeld
  • Initiierung von Schulentwicklungsprozessen, die zu einer besseren Integration der neu eingewanderten Kinder und Jugendlichen in Schule beitragen
  • Erprobung innovativer Ansätze im Rahmen von Mikroprojekten
  • Voraussetzungen für einen Transfer der Modelle und Erfahrungen in andere Kommunen der Metropole Ruhr schaffen

 

An dem Projekt sind neben dem Kreis Recklinghausen auch die Kommunen Bochum und Mülheim an der Ruhr  beteiligt.

Die RuhrFutur gGmbH unterstützt und begleitet die Arbeit der beteiligten Kommunen bei der Konzeptentwicklung und durch Fortbildungen. Außerdem koordiniert und organisiert sie den regionalen kommunenübergreifenden Austausch.

Fachdienst-/Ressortleiterin
Claidia Stermer
E-Mail: c.stermer@kreis-re.de

Projektkoordinatorin
Carmen Stahl
Telefon: 02361/ 53-2444
E-Mail: c.stahl@kreis-re.de / bildungsbuero@kreis-re.de

 Plakat_Wegbereiter_jpg_25501_26311

Logoleiste Okt


Lebenswelten aktiv gestalten


Leiste_Kopf_neu_25517_26319

 Genese des Projekts Lebenswelten aktiv gestalten
Ausgangssituation

Zur Ausbildungsreife gehören neben den formalen Qualifikationen (Schulabschluss etc.) auch die sozialen, persönlichen und methodischen Kompetenzen, die der/m zukünftigen Auszubildenden den Einstieg ins Berufsleben ermöglichen. Um genau diese Kompetenzen frühzeitig zu stärken, so dass sie sich bereits positiv auf den Alltag und die Schullaufbahn der Schüler*innen auswirken, wurde im Herbst 2015 das Projekt Lebenswelten aktiv gestalten durch die kommunale Koordinierungsstelle vom Kreis Recklinghausen gemeinsam mit Vertreter*innen der kommunalen Koordinierungsstellen der Städte Bottrop und Gelsenkirchen sowie in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) und dem Bildungszentrum des Handels e.V. (BZdH) als Projektträger entwickelt. Ziel des Projekts ist es, dass die Schüler*innen sich ihrer selbst und ihrer Lebenswelt bewusst werden, um sie so eigenverantwortlich zu gestalten.

Pilotprojekt

Am 1. Februar 2016 startete das Projekt an fünf Schulen der Emscher-Lippe-Re-gion. Insgesamt 400 Schüler*innen der fünften bis siebten Klassen haben ein Jahr lang zwei bis vier Stunden pro Woche an dem Projekt teilgenommen; da-runter waren 250 Schüler*innen aus dem Kreis Recklinghausen (68 Schüler*in-nen der Joseph-Hennewig-Schule in Haltern am See sowie 72 Schüler*innen der Otto-Burr-meister-Realschule und 110 Schüler*innen der Käthe-Kollwitz-Schule in Recklinghausen).
Ideale pädagogische Voraussetzungen bietet der Betreuungsschlüssel von einer/m Trainer*in pro fünf Teilnehmer*innen. Der persönliche Bezug, der durch Kleingruppen entsteht, gewährleistet die individuelle und wertschätzende Auseinandersetzung mit den Schüler*innen. Entsprechend des Konzepts wurde vom BZdH ein fünfschrittiger Modulkatalog erstellt, in dem jede einzelne Trainingseinheit ausgearbeitet, die notwendigen Kopiervorlagen vorbereitet und eine Materialliste den Trainer*innen als Grundlage zur Verfügung gestellt wurden.

Ziel des ersten Moduls: Meine Welt - das bin ich stellte das Erfahren der eigenen Stärken und Grenzen in den Mittelpunkt. In Modul II: Meine Lebenswelt - unsere Klasse, unsere Schule, das bis zu den Sommerferien lief, wurden sich die Teilnehmer*innen ihrer Verantwortung für sich und die Gemeinschaft bewusst und erfuhren die Potenziale und Herausforderungen bei der Bewältigung komplexer Gruppen-aufgaben. Nach den Sommerferien ging es mit dem Modul III: Neue Welten entdecken weiter. Hier haben sich die Schüler*innen mit ihrer digitalen Welt auseinandergesetzt und ihre Einflussmöglichkeiten erkundet, wie aus ihrer Heimatstadt ihre Traumstadt wird. Im Modul IV: Fremde Welten wurden die Schüler*innen aufgefordert, über ihren Tellerrand zu blicken und sich mit Menschen aus anderen Lebenswelten auseinanderzusetzen. Interkulturelle Kompetenzen und Konflikttraining wurden in diesem Zusammen-hang ebenfalls thematisiert. Im Abschlussmodul Modul V: Abenteuer Leben - Die Welt erleben und entdecken! wurde gezielt auf die erlernten Kompetenzen und den daraus resultierenden Möglichkeiten der gesellschaft-lichen Partizipation Bezug genommen. Das Projekt wurde in Form einer Aufführung bzw. Ausstellung an den jewei-ligen Schulen abgeschlossen.

Während die Käthe-Kollwitz-Schule sich mit dem Kreativzentrum im Vest als Träger auf die Kunst als Medium zum Erlernen der Kompetenzen konzentriert hat, bot die Joseph-Hennewig-Schule neben dem auf dem Modulhandbuch basierenden Sozialtraining auch Sprach- und Mathematikförderung sowie einen Voltigierkurs an.

An allen Schulen fanden während der Schulferien freiwillige Projekttage statt, die von den Schüler*innen gern angenommen wurden.

Erweiterung des Projekts

Mit dem Beginn der zweiten Projektdurchführung beteiligt sich neben den bisherigen Fördermittelgebern - dem MAIS und die RAG Stiftung - auch die Stiftung Mercator. Durch sie ist die kulturelle Bildung als Methode zum Erlangen der Kompetenzen und als eigenständiges Ziel ein relevanter Bestandteil des Projekts, der mindestens 33 Prozent des Trainingsumfangs umfasst. Schulische Förderung ist im neuen Konzept nicht mehr vorgesehen.

Insgesamt erhöht sich die Teilnehmendenzahl von 400 Teilnehmenden auf 1460 Schüler*innen. Im Kreis Recklinghausen werden zusätzlich die Städte Marl, Oer-Erkenschwick und Castrop-Rauxel einbe-zogen. Die Teilnehmendenzahl für den Kreis Recklinghausen erhöht sich auf 370 Schüler*innen, wobei die Teilnahme aller Schüler*innen des sechsten Jahrgangs der jeweiligen Schule vorausgesetzt wird. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten, ist der Förderzeitraum bis Juli 2020 vorgesehen.

Durch die Einführung einer Vorbereitungszeit, die vier Projekttage von insgesamt 20 Unterrichtsstunden im zweiten Halbjahr des fünften Schuljahrs vorsieht, liegt das Gesamtstundenbudget pro Gruppe bei 140 Unterrichtsstunden. Jede Unterrichtsstunde wird mit 44,44 Euro gefördert.

Die Ausweitung des Projektumfangs erfordert auch eine personelle Aufstockung beim Projektträger, dem BZdH. Eine Projektleitung (0.75-Stelle) und zwei Projektkoordinationsstellen sowie zwei Projektver-waltungsstellen wurden hierzu eingerichtet.

Fazit

Das Projekt Lebenswelten aktiv gestalten ist an den teilnehmenden Schulen als Beginn einer Berufsvorbereitungskette in der Sekundarstufe I zu sehen. Neben den langfristigen Zielen des Projekts wurden bei den Schüler*innen aus dem ersten Jahrgang bereits im Laufe des Projekts erste Verbesserungen hinsichtlich des Sozialverhaltens durch Lehrer*innen und Trainer*innen identifiziert.

Stand April 2017



Zwischenbericht zum Projekt Lebenswelten aktiv gestalten
im Kreis Recklinghausen

Ausgangssituation
Zur Ausbildungsreife gehören neben den formalen Qualifikationen (Schulab-schluss etc.) auch die sozialen, persönlichen und methodischen Kompetenzen, die den zukünftigen Auszubildenden den Einstieg ins Berufsleben ermöglichen.

Um genau diese Kompetenzen frühzeitig zu stärken, sodass sie sich bereits positiv auf den Alltag und die Schullaufbahn der Schüler*innen auswirken, wurde im Herbst 2015 das Projekt Lebenswelten aktiv gestalten durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS neu MAGS NRW), die Vertreter*innen der kommunalen Koordinierungsstellen der beteiligten Städte und das Bildungs-zentrum des Handels e.V. (BZdH) als Projektträger mit finanzieller Unterstützung durch die RAG-Stiftung entwickelt. Ziel des Projekts ist es, dass die Schüler*in-nen sich ihrer selbst und ihrer Lebenswelt bewusst werden, um sie so eigenver-antwortlich zu gestalten. Mit dem Beginn der zweiten Projektdurchführung beteiligt sich neben den bisherigen Fördermittelgebern - dem MAGS und der RAG Stiftung - auch die Stiftung Mercator. Durch sie ist die kulturelle Bildung als Methode zum Erlangen der Kompetenzen und als eigenständiges Ziel ein relevanter Bestandteil des Projekts, der mindestens 33 Prozent des Trainingsum-fangs umfasst.

Das Projekt
Am 1. Februar 2016 startete das Projekt an fünf Schulen der Emscher-Lippe-Region. Insgesamt 400 Schüler*innen der fünften bis siebten Klassen haben ein Jahr lang zwei bis vier Stunden pro Woche an dem Projekt teilgenommen; darunter waren 250 Schüler*innen der Käthe-Kollwitz-Schule (Recklinghausen-Träger: Art.62), der Otto-Burrmeister-Realschule (Recklinghausen- Träger: BZdH) und der Joseph-Hennewig-Hauptschule (Haltern - Träger: Förderverein) aus dem Kreis.
Mit der zweiten Projektphase erhöht sich die Teilnehmendenzahl des Projektes auf 1460 Schüler*innen.

Im Kreis Recklinghausen werden zusätzlich die Städte Marl (Katholische Hauptschule, 25 Schüler*innen), Oer-Erkenschwick (Paul-Gerhardt-Schule, 50 Schüler*innen) und Castrop-Rauxel (Sekundarschule-Süd, 87 Schüler*innen) einbezogen. Die Teilnehmendenzahl für den Kreis Recklinghausen erhöht sich so auf etwa 370 Schüler*innen, wobei die Teilnahme aller Schüler*innen des sechsten Jahrgangs der jeweiligen Schule vorausgesetzt wird. Während an der ersten der drei genannten Schulen die Bildungsdesigner*innen von Art.62 - Kreativzentrum im Vest das Projekt umsetzen, ist das BZdH für die Schulen in Oer-Erkenschwick und Castrop-Rauxel verantwortlich. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten, ist der Förderzeitraum bis Juli 2020 vorgesehen. Ideale pädagogische Voraussetzungen bietet der Betreuungsschlüssel von einer/m Trainer*in pro fünf Teilnehmer*innen. Der persönliche Bezug, der durch Kleingruppen entsteht, gewährleistet die individuelle und wertschätzende Auseinandersetzung mit den Schüler*innen.

Entsprechend des Konzepts wurde vom BZdH ein fünfschrittiger Modulkatalog erstellt, in dem jede einzelne Trainingseinheit ausgearbeitet, die notwendigen Kopiervorlagen vorbereitet und eine Materialliste den Trainer*innen als Grundlage zur Verfügung gestellt wurden. Schulische Förderung ist im neuen Konzept nicht vorgesehen. Die kulturelle Bildung - also der kreative Schaffensprozess unter der Anleitung ausgewiesener Künstler*innen oder der Besuch von kulturellen Einrichtungen - kann ergänzend zum Modulhandbuch stattfinden, oder aber einzelne Module oder Bausteine ersetzen.
Dabei soll über das Jahr hinweg das Motto „Vom Ich übers Ihr zum Wir“ eingehalten werden.

Ziel des ersten Moduls: Meine Welt - das bin ich stellte das Erfahren der eigenen Stärken und Grenzen in den Mittelpunkt. In Modul II: Meine Lebenswelt - unsere Klasse, unsere Schule werden sich die Teil-nehmer*innen ihrer Verantwortung für sich und die Gemeinschaft bewusst und erfahren die Potenziale und Herausfor-derungen bei der Bewältigung komplexer Gruppenaufgaben. Aus dem Klassenverband geht es mit dem Modul III: Neue Welten entdecken in die eigene Le-benswelt. Hier setzen sich die Schüler*innen mit ihrer digitalen Welt auseinander und erkunden ihre Einflussmöglichkeiten, wie aus ihrer Heimatstadt ihre Traum-stadt wird. Im Modul IV: Fremde Welten werden die Schüler*innen aufgefordert, über ihren Tellerrand zu blicken und sich mit Menschen aus anderen Lebenswelten auseinanderzu-setzen. Interkulturelle Kompetenzen und Konflikttraining werden in diesem Zusammenhang ebenfalls thematisiert. Im Abschlussmodul Modul V: Abenteuer Leben - Die Welt erleben und entdecken! wird gezielt auf die erlernten Kompetenzen und den daraus resultierenden Möglichkeiten der gesellschaftlichen Partizipation Bezug genommen. Das kann in Form einer Präsentation oder aber der Implemen-tierung nachhaltiger Strukturen entstehen.

Stand der Vorbereitungsphase

Die Vorbereitungsphase wurde für die inhaltliche und organisatorische Vorbe-reitung genutzt. Die teilnehmenden Schulen und Träger stehen mit den zustän-digen Kommunalen Koordinierungsstellen und dem BZdH im engen Dialog. So haben mehrere Treffen mit den verantwortlichen Akteur*innen stattgefunden, um Zuständigkeiten, Inhalte und organisatorische Absprachen zu treffen. Die Elternund das Lehrer*innen-Kollegium wurden im Rahmen von Informations-veranstaltungen über das Projekt in Kenntnis gesetzt werden. Im Zeitraum von Ostern bis zu den Sommerferien fanden an allen teilnehmenden Schulen Projekttage im Umfang von 20 Wochenstunden statt. Die zuständigen Koordinatorinnen des BZdHs nehmen an den Abschlussveranstaltungen der Projekttage teil, um so direkt mit Eltern, Lehrer*in-nen, Trainer*innen und Schüler*innen ins Gespräch zu kommen. Bereits jetzt ist durch die frühe Einbindung der Lehrer*innen großes Interesse und Zustimmung signalisiert wurden. Die Schüler*innen sind begeistert und freuen sich auf die Hauptprojektphase.

Zwischenfazit

Das Projekt Lebenswelten aktiv gestalten startete mit viel Begeisterung bei Schulen, Trägern und Schüler*innen, was unter anderem auf die intensive Vorbereitungszeit und der frühzeitigen Einbindung aller Akteur*innen zurückzuführen ist. Die Aussicht auf eine Förderdauer von drei Jahren erlaubt die intensive und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Erarbeitung von Strukturen und In-halten, was sich auf die Qua-lität des Projekts und damit auch auf einen Erfolg auswirkt.

Jahresbericht 2018 - Lebenswelten aktiv gestalten- ein Bericht

WISSENSCHAFTLICHE BEGLEITUNG DES PROJEKTS „LEBENSWELTEN AKTIV GESTALTEN“ - PROZESSBERICHT UND ERSTE ERGEBNISSEOKTOBER 2018


6. Klässler*innen von drei Schulen aus dem Kreis Recklinghausen bespielten den Jahrmarkt international bei den Ruhrfestspielen 2019- ein Bericht

Leiste_Fuss_neu_25518_26320

 


Zukunftsstadt - Kreis Recklinghausen

 Zukunftsstadt_RE_Logo klein

Glückauf in die Zukunft“ – Bewerbung 3. Phase beginnt!

Bildung für alle – Digitalisierung als Chance – Vielfalt als Markenzeichen – Altengerechte Quartiere
Bei dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „Zukunftsstadt“, geht es im Rahmen eines Wettbewerbs um kommunale Zukunftsvisionen. In der ersten Phase des Wettbewerbs (bis März 2016), bei dem bundesweit 50 Kommunen ausgewählt wurden, gingen Expertinnen und Experten, Bürgerinnen und Bürger im Kreis Recklinghausen der Frage nach:
Wie sieht eine positive Vision der Zukunft des Kreises Recklinghausen aus? Und wie kann die Vision „Beste Bildung für alle“ bis 2030 Wirklichkeit werden?
Im Juni 2018 ist die 2. Phase des Wettbewerbs beendet worden, für die bundesweit noch 23 Kommunen ausgewählt waren. In dieser Phase wurden im Kreis Recklinghausen 40 Bürger- und Expertenworkshops mit ca. 2.000 Teilnehmenden durchgeführt.
Der Kreis Recklinghausen hat sich auch für die 3. Phase des Programms „Zukunftsstadt“ beworben, für die bundesweit bis zu 8 Kommunen einen Zuschlag bekommen sollen. Zentrale Aufgabe wird dabei die Entwicklung eines „Haus der Ideen“ sein, ein Reallabor für die bürgernahe Gestaltung des Zukunftsthemas „Digitalisierung“. Im Laufe des Jahres 2018 soll entschieden werden, wer ab 2019 in der dritten Phase von "Zukunftsstadt" die entwickelten Ideen/Konzepte in die Praxis  umsetzen darf.
In der folgenden Grafik ist skizziert, wie die vom Projekt „Zukunftsstadt“ in der ersten und zweiten Phase geleistete Arbeit in der Vision 2030+ weitergeführt werden soll. Die blauen Felder zeigen die Bereiche, die in der dritten Phase vom Programm Zukunftsstadt gefördert werden sollen.
Zukunftsstadt 3

Viele weitere Infos zur 1. und 2. Phase, sowie zur Bewerbung der dritten Phase, finden Sie auf dem Plakat und der Broschüre!
Über den Abschluss beim Markt der Möglichkeiten aller Zukunftsstädte des Wettbewerbs Zukunftsstadt in Leipzig, konnten erstmals alle beteiligten Städte und Kreise ihre Ideen der „Bewerbung“ für die dritte Phase gemeinsam vorstellen. Weitere Infos zur Veranstaltung !

 - Plakat
                                                                                                                                                           


 „Glückauf in die Zukunft“ - Kreis Recklinghausen 2030
 

„Wie sehen Städte und Kreise von morgen aus?“ Um diese Frage geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF) im Wissenschaftsjahr 2015 gestartet hat. 52 ausgewählte Städte und Kreise konnten in der ersten Phase des Wettbewerbs Ansätze für eine Vision 2030 entwickeln.

Für die zweite Phase des Wettbewerbs hat eine Expertenjury bundesweit 20 Kommunen ausgewählt, um mit Bürgern und Wissenschaft ihre Ideen für eine lebenswerte und nachhaltige Kommune weiter zu entwickeln.

Mit dabei ist auch der Kreis Recklinghausen, der sich mit den folgenden Fragen beschäftigen wird: Was wird aus einer Bergbauregion, wenn die letzte Zeche geschlossen ist? Was kann die Region tun, damit Bildung und soziale Sicherheit zum Allgemeingut aller werden kann? Wie sollte eine „gute Pflege“ im Alter aussehen?

Dabei geht es nicht, wie Landrat Cay Süberkrüb betont, um rosarote Utopien. „Wir kennen die Probleme auf dem Arbeitsmarkt, in der Bildung, in der Pflege. Dennoch kann der Kreis Recklinghausen in den nächsten 15 Jahren eine attraktive Region werden, in der die Menschen gerne leben und arbeiten. Dazu brauchen wir aber die Ideen und die Mitarbeit möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger.“( Medienhaus Bauer, 06. März 2015)

Mit vier Themen „Bildung für alle“, „Digitalisierung als Chance“, „Vielfalt als Markenzeichen“, „Altersgerechte Quartiere“ auf der Suche nach der Stadt/dem Kreis der Zukunft…

Glückauf in die Zukunft - Rückblick der 2. Förderphase 2017-2018
Glückauf in die Zukunft - Zwischenbilanz der 1. Förderphase 2015-2016

  

Bildprotokolle zu Aktivitäten/Workshops im Rahmen des Wettbewerbs "Zukunftsstadt"

Image-Film "Zukunftsstadt Kreis Recklinghausen"

2. Phase 2017 - 2018

1. Phase 2015 - 2016

Kontakt
Dr. I. Abali - Projektkoordinatorin

Telefon: +49 (2361) 532 544
E-Mail:   I.Abali@kreis-re.de

Kreisverwaltung Recklinghausen
Res. 40.1-Zukunftsstadt
Kurt-Schumacher-Allee 1
45657 Recklinghausen

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF) im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“