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Tierseuchen

Die Mitarbeiter aus dem Bereich der Tierseuchenbekämpfung sorgen für Seuchenfreiheit und Tiergesundheit der einheimischen Haus- und Wildtiere im Landkreis Recklinghausen. Vor allem geht es dabei darum, der Einschleppung übertragbarer Tierkrankheiten vorzubeugen und beim Ausbruch einer Tierseuche effektive Bekämpfungsmaßnahmen zu ergreifen. Beim Ausbruch einer Seuche oder beim Verdacht darauf werden verdächtige oder erkrankte Tiere und Tierbestände amtstierärztlich untersucht. Die Mitarbeiter aus dem Bereich der Tierseuchenbekämpfung organisieren auch die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen.

Vogelgrippe

Im Kreis Recklinghausen gibt es (Stand 29.12.2016) einen nachgewiesenen Fall der Geflügelpest H5N8. Bei dem vor Weihnachten im Hertener Schlosswald gefundenen toten Wildvogel hat das Friedrich-Löffler-Institut H5N8 nachgewiesen. Der vom Veterinäramt des Kreises Recklinghausen festgelegte Sperrbezirk (1-km-Radius im Umfeld des Fundorts) und das Beobachtungsgebiet (3-km-Radius im Umfeld des Fundorts) bleiben deshalb weiterhin bestehen. Die Verordnung vom 23.12.2016 hat weiterhin Bestand. Darin ist unter anderem festgelegt, dass Hunde und Katzen im Sperrbezirk wie auch im Beobachtungsgebiet nicht frei herumlaufen dürfen.

Darüber hinaus gilt im gesamten Kreis Recklinghausen und in der Stadt Herne Stallpflicht für Geflügel (das Veterinäramt des Kreises Recklinghausen ist auch für die Stadt Herne zuständig).

Auf H5N8 untersucht werden tote Wildvögel wie Enten, Schwäne und Zugvögel, aber auch Greifvögel wie der Mäusebussard oder Habichte, sofern sie in der Nähe von Zugvogel-Rastgebieten (vermehrt) auftreten. Heimische Singvögel hingegen müssen momentan nicht untersucht werden.

Aktuell:
Pressemeldungen der Kreisverwaltung zur Vogelgrippe

Amtliche Bekanntmachungen:

Tierseuchenverordnung - Aufhebung Sperrbezirksverordnung - des Kreises Recklinghausen vom 23.01.2017


Tierseuchenverordnung -Sperrbezirksverordnung - des Kreises Recklinghausen zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 23.12.2016
Tierseuchenverfügung Kreis Recklinghausen - Geflügel (Dezember 2016)
Tierseuchenverfügung Stadt Herne - Geflügel (Dezember 2016)

Weitere Dokumente:
Verhaltensregeln für Geflügelhalter von Kleintierbetrieben

Tierausstellungen und Veranstaltungen mit Tieren

Zum Schutz vor Ausbreitung möglicher Tierseuchen müssen Viehmärkte und Tierausstellungen rechtzeitig schriftlich beim zuständigen Veterinäramt angemeldet werden. Dies gilt nicht nur für landwirtschaftliche Tiere sondern auch für Rassegeflügel und Heimtiere einschließlich Hunde und Katzen. Veterinärmediziner des Kreises überprüfen dann vor Ort, ob die rechtlichen Bestimmungen eingehalten werden.

Anmeldefristen

  • bei Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen und Geflügel einschließlich Papageien und Sittichen spätestens 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn
  • bei Hunden und Katzen spätestens 8 Wochen vor Veranstaltungsbeginn

Viehverkehrsverordnung

 

Die Verordnung zum Schutz gegen die Verschleppung von Tierseuchen im Viehverkehr "Viehverkehrsverordnung" regelt die Kennzeichnung und Überwachung der Nutzviehhaltung sowie die Überwachung des Tierverkehrs im Inland.
Danach sind alle Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen zu kennzeichnen.
Beispielsweise müssen Rinder mit zwei Lebensohrmarken gekennzeichnet, von einem Tierpass begleitet und einer Datenbank gemeldet werden.

Pferde (Equiden) benötigen innerhalb der Europäischen Union(EU) einen Pferdepass.
Die Halter von Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen müssen Bestandsregister führen, in denen alle Viehbewegungen der Betriebe registriert werden. Diese Halter, Züchter und Händler sowie Viehausstellungen sind vom Fachdienst 39 Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Recklinghausen zu überwachen, die Bestandsregister zu überprüfen.


Ansprechpartner:


Herr Dr. Petri
Telefon: 532125 (Sekretariat), Telefax: 2227, Zimmer: U.1.20, Standort: Kreishaus in Recklinghausen
Tierarzt


Herr Kiefer
Telefon: 02361/53-2557, Telefax: 2227, Zimmer: U.1.16, Standort: Kreishaus in Recklinghausen
Verwaltung