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Landesförderprogramm „KOMM-AN NRW“

Förderung der Integration von Flüchtlingen und Neuzugewanderten in den Kommunen und Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements

 

Das Land Nordrhein-Westfalen hat in den letzten Jahren eine große Zahl an Asylsuchenden aufgenommen. Es hat sich gezeigt, dass nicht nur die integrationspolitische Infrastruktur, sondern vor allem die unzähligen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer es überhaupt erst möglich gemacht haben, dass die vielen neu in die Region zugewanderten Menschen herzlich empfangen und entsprechend betreut werden konnten.

Das Landesförderprogramm „KOMM-AN NRW“ soll Städte und Gemeinden sowie Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren, bei den bestehenden Integrationsaufgaben unterstützen. Daher können im Programmteil II folgende Bausteine von ehrenamtlichen Vereinen, Flüchtlingsinitiativen, Trägern der freien Wohlfahrtspflege, kreisangehörigen Kommunen usw. beantragt werden:


A. Förderung der Renovierung, der Ausstattung und des Betriebs von Ankommenstreffpunkten,
B. Förderung von Maßnahmen des Zusammenkommens, der Orientierung und Begleitung,
C. Förderung von Maßnahmen zur Informations- und Wissensvermittlung,
D. Förderung von Maßnahmen zur Qualifizierung von ehrenamtlich Tätigen und der Begleitung ihrer Arbeit.


Wichtiger Partner bei der Umsetzung dieser Initiative sind die bewährten Strukturen der  Kommunalen Integrationszentren. Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Recklinghausen war von Beginn aktiv an dem Programm beteiligt und hat sich mit Erfolg um die finanzielle Förderung beworben. Anträge sind beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Recklinghausen zu stellen.

2016

Aus den vom Kreis beantragten Fördermitteln konnten im Jahre 2016 insgesamt 28 Einzelprojekte innerhalb des Programmteils II von verschiedenen Trägern umgesetzt werden.

Ebenso wichtig ist, dass die Projekte in allen zehn Städten des Kreises durchgeführt wurden. Als Ergebnis stehen da nicht nur eine Vielzahl an renovierten und modernisierten Ankommenstreffpunkte, die den Flüchtlingen und Ehrenamtlichen auch weiterhin zur Verfügung stehen werden, sondern auch Broschüren, Jugendtreffs, Begegnungscafés, Patenschaften, Sprach-, Spiel- und Lerngruppen etc.

Außerdem hat das KI des Kreises Recklinghausen eine Reihe von Fortbildungen für die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler, die in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind, veranstaltet. Es wurden Themen wie z. B. Umgang mit traumatisierten Menschen in der Flüchtlingshilfe, Integration in den Arbeitsmarkt, Rassismus und Diskriminierung behandelt, und auch Bereiche wie Ausbildung oder Aufenthaltsrecht sind nicht zu kurz gekommen - alles begleitet jeweils von fachkundigen Dozentinnen und Dozenten. Das Fortbildungsprogramm finden Sie HIER.

2017

Angesichts der positiven Resonanz auf die vorangegangene Förderphase, hat der Kreis Recklinghausen für das Jahr 2017 ebenfalls Fördermittel im Rahmen von „KOMM-AN NRW“ beantragt, damit die bedarfsorientierten Maßnahmen vor Ort auch in den kommenden Monaten von zahlreichen engagierten Trägern im Kreisgebiet umgesetzt werden können.


Da die Fortbildungsreihe von den Teilnehmenden sehr gut angenommen worden ist und auch weiteres Interesse bekundet wurde, wird auch für das Jahr 2017 an dem Konzept festgehalten. Das Fortbildungsprogramm für ehrenamtlich Tätige in der Flüchtlingsarbeit für die 1. Jahreshälfte 2017 finden Sie HIER. Das Fortbildungsprogramm für die 2. Jahreshälfte finden Sie HIER.

Außerdem wurde 2017 ein Fortbildungsprogramm für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Flüchtlingsarbeit initiert. Das Programm ist HIER abrufbar.

2018

In diesem Jahr richtet sich das KOMM-AN-NRW-Programm nicht nur an geflüchtete Menschen, sondern auch an Neuzugewanderte. Außerdem wurden einzelne Förderbeträge erhöht.

Antragstellung war bis zum 2.2.2018 möglich.

Das Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche und MultiplikatorInnen in der Flüchtlingsarbeit für das 1. Halbjahr 2018 finden Sie HIER .

Das Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche und MultiplikatorInnenj in der Flüchtlingsarbeit für das 2. Halbjahr 2018 finden sie HIER.

2019

Auch für das Förderjahr 2019 konnten Anträge gestellt werden. Die Antragsphase ist abgeschlossen.

Das Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche und MultiplikatorInnen in der Flüchtlingsarbeit für das 1. Halbjahr 2019 finden Sie HIER

Das Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche und MultiplikatorInnen in der Flüchtlingsarbeit für das 2. Halbjahr 2019 finden Sie HIER .


2020

Auch für das Förderjahr 2020 können bis zum 31.10.2019 Anträge gestellt werden. Das Formular finden Sie unter Downloads.

Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an. 

AnsprechpartnerInnen für das Programm KOMM-AN NRW im Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Recklinghausen:

- Frau N. Kujon            Tel. 02361 /  53-2381, n.kujon@kreis-re.de
- Frau  A. Schmitz        Tel. 02361 / 53-2098, a.schmitz@kreis-re.de

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