Corona-Impfzentrum für den Kreis Recklinghausen

Auf dieser Seite finden Sie Information zum Impfzentrum des Kreises Recklinghausen. Der Kreis Recklinghausen ist für die Einrichtung und die organisatorische Leitung des Impfzentrums zuständig, das medizinische Personal wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe akquiriert und zur Verfügung gestellt. 

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Das Wichtigste in Kürze:
  • Das Impfzentrum ist seit dem 8. Februar geöffnet.
  • Impfberechtigt sind als erste Gruppe Menschen über 80 Jahren.
  • Einige Berufsgruppen sind inzwischen ebenfalls zur Impfung im Impfzentrum berechtigt. Dazu gehören Beschäftigte im Rettungsdienst und in ambulanten Pflegediensten, aber auch Ärztinnen und Ärzte mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko aufgrund ihrer Tätigkeit (mehr Informationen dazu gibt es auf der Seite des Ministeriums).
  • Termine für Bürger ab 80 Jahren können telefonisch oder über ein Online-Portal gebucht werden. Für diese Termine ist nicht der Kreis verantwortlich, sondern die Kassenärztliche Vereinigung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.corona-kvwl.de/impftermin.
  • Diejenigen, die aus beruflichen Gründen mit höchster Priorität geimpft werden dürfen, werden gezielt angeschrieben und bekommen einen Link und Zugangsdaten für ein eigenes Buchungsportal.
  • Personen ab 65 Jahren werden im Impfzentrum derzeit mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft, Personen unter 65 Jahren mit dem von AstraZeneca
  • Im Impfzentrum gilt Maskenpflicht.
Höhere Impf-Priorität für Personen mit ärztlichem Attest

Für Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, wurde die Priorität für die Impfung erhöht. Sie sind nun in Prioritätsgruppe 2, der "höheren Impfpriorität". Für diese Gruppe können allerdings erst dann Termine vergeben werden, wenn der Großteil der Personen, die mit höchster Priorität geimpft worden sind. Die Verfahrensweise wird noch abgestimmt. Derzeit ist noch keine Terminvereinbarung für diese Personengruppe möglich.

Öffnungszeiten

Wenn das Impfzentrum im Vollbetrieb läuft, gelten folgende Öffnungszeiten:

  • Montag bis Sonntag von 8 bis 20 Uhr, auch an Feiertagen
  • Wichtig: Ohne Termin gibt es keinen Zutritt zum Impfzentrum
Am 8. Februar wurde im Impfzentrum zunächst im Einschicht-Betrieb von 14 bis 20 Uhr geimpft. Dies hat das Land durch die noch begrenzte Menge an Impfstoff für ganz NRW vorgegeben. Aktuell werden vormittags nach Terminvereinbarung Berufsgruppen aus der Priorisierungstufe 1 mit dem Vakzin von AstraZeneca geimpft, zum Beispiel Rettungsdienstmitarbeiter oder Personal von ambulanten Pflegediensten. Im Vormittagsbereich kommen dann ab dem 1. März durch Zweitimpfungen auch Personen ab 80 Jahren hinzu.

Standort und Anfahrt

Das Impfzentrum im Zentrum von Recklinghausen ist sowohl mit dem Auto als auch mit dem öffentlichen Nahverkehr gut zu erreichen.

Adresse

Konrad-Adenauer-Platz
45657 Recklinghausen

Anreise mit dem Auto

Anfahrt mit dem PKW
A 2: Nehmen Sie die Ausfahrt Recklinghausen-Süd Nr. 9 und folgen Sie rechts der Herner Straße in Richtung Innenstadt. Nach ca. 2,4 km fahren Sie auf der Kurt-Schumacher-Allee an einer Tankstelle vorbei und weiter über eine Kreuzung auf den Parkplatz Konrad-Adenauer Platz zu. Auf diesem Platz sehen Sie zu Ihrer Linken das Impfzentrum.

A 43
: Nehmen Sie die Ausfahrt Recklinghausen-Herten Nr. 11 in Richtung Recklinghausen und fahren Sie auf die Hertener Straße. Biegen Sie an der zweiten Ampel rechts auf die Hohenzollernstraße und fahren Sie an der dritten Ampel links auf den Parkplatz Konrad-Adenauer Platz. Auf diesem Platz sehen Sie zu Ihrer Linken das Impfzentrum.

Anreise mit Bus und Bahn

Anfahrtsskizze-Impfzentrum-Recklinghausen-A4hochDer Recklinghäuser Hauptbahnhof liegt fußläufig etwa 10 Minuten vom Impfzentrum entfernt.
Wenn Sie das Bahnhofsgelände verlassen, folgen Sie links dem Fußweg bis zum Kaiserwall. Diesen gehen Sie ca. 300 m weiter. Biegen Sie links vor dem Rathaus auf den Erlbruch ab. Am Ende des Erlbruchs liegt auf der rechten Seite das Impfzentrum auf dem Konrad-Adenauer-Platz.

Direkt am Impfzentrum liegt außerdem die Bushaltestelle "Kreishaus", die von der Vestischen mit der Linie 235 angefahren wird.




Barrierefreiheit

Der Weg zum Impfzentrum und die Wege im Gebäude selbst sind baulich barrierefrei.


Video: Der Weg durch das Impfzentrum des Kreises Recklinghausen

Für Untertitel am unteren Rand des Videos das Zahnrad anklicken und Untertitel auswählen. Für eine bessere Übersicht werfen Sie einen Blick in die Skizze des Impfzentrums.

 

Fragen und Antworten

Wann geht das Impfzentrum in Betrieb?

Seit dem 27.12.2020 werden die Bewohner von Pflegeeinrichtungen vor Ort durch niedergelassene Ärzte geimpft. Das Impfzentrum hat am 8. Februar 2021 seine Arbeit aufgenommen. Zugelassen zur Impfung sind die Menschen aus dem Kreis Recklinghausen, die 80 Jahre oder älter sind, sowie Beschäftigte der in Priorisierungsstufe 1 festegelegten Berufsgruppen, zum Beispiel Rettungdienste oder ambulante Pflegedienste. Seniorinnen über 80 Jahren werden mit dem Vakzin von BioNtech, Beschäftigte unter 65 Jahren mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft.

Wer wird zuerst geimpft?

Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung zunächst nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben. Dies sind nach aktueller Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) folgende Personengruppen:
  • BewohnerInnen von Senioren- und Altenpflegeheimen
  • Personen im Alter von ≥ 80 Jahren
  • Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko (z. B. in Notaufnahmen, im Rettungsdienst, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-PatientInnen)
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu vulnerablen Gruppen (z. B. in der Hämatoonkologie oder Transplantationsmedizin)
  • Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege
  • Andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den BewohnerInnen. 
Die Priorisierung der Impfberechtigten geschieht auf Bundesebene durch die Ständige Impfkommission und weitere Partner. Das RKI informiert dazu auf seiner Homepage.

 

Wer kann mir mehr zum Impfstoff sagen?

Bei medizinischen Fragen zum Impfstoff - beispielsweise bei Vorerkrankungen - sollten sich Patienten an ihre Hausärztin bzw. ihren Hausarzt wenden.

Informationen, was z.B. ein mRNA-Impfstoff ist, den die Unternehmen BioNTech und Moderna entwickelt haben, finden Sie auf der Internetseite des RKI

Die KVWL hat einen Informations-Service per Hotline unter 116 117 eingerichtet (kostenlos, 7 Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr). Beantwortet werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die Corona-Schutzimpfung.


Wie kann man einen Termin vereinbaren?

Termine können Personen ab 80 Jahren telefonisch oder im Internet vereinbaren. Verantwortlich für die Terminvereinbarung ist die Kassenärztliche Vereinigung. Häufige Fragen und Antworten zur Terminvereinbarung hat die KVWL auf ihrer Internetseite www.corona-kvwl.de/impftermin zusammengestellt. 

Über das Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen oder die Infohotline ist keine Terminbuchung möglich.

Beschäftigte in den der Priorität 1 zugeordneten Berufsgruppen haben zum Teil bereits ein Terminangebot bekommen. Sollten Sie / Ihre Praxis die Kriterien erfüllen und entsprechend dem Erlass zur Impfung der Bevölkerung des Landes NRW zur Gruppe mit höchster Priorität gehören, schreiben Sie bitte eine Mail an iz01@kreis-re.de mit der entsprechenden Information und einem Nachweis, dass die Kriterien erfüllt sind.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit, außerdem Ihren Impfausweis, Ihre elektronische Gesundheitskarte und Ihren Termincode, den Sie bei der Terminvergabe bekommen. Außerdem benötigen Sie eine Maske, da im Impfzentrum Maskenpflicht besteht.

Medizinisch-Pflegerisches Personal zeigt zusätzlich zum Personalausweis den Heilberufsausweis vor.

Wenn Sie sich auf die Impfung vorbereiten möchten, können Sie am Ende dieser Seite die Dokumente einsehen, die Ihnen im Impfzentrum ausgehändigt werden. Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der Interneseite www.zusammengegencorona.de.

Wie ist der Ablauf im Impfzentrum?

  • Bitte melden Sie sich zunächst im Eingangsbereich an. Zunächst wird überprüft, ob Sie einen Termin haben und Ihre Körpertemperatur gemessen.
  • Beim anschließenden Check-In wird Ihre Impfberechtigung geprüft. Außerdem erhalten Sie alle notwendigen Unterlagen - einen Aufklärungsbogen, einen Selbstauskunftsbogen und eine Einwilligungserklärung.
  • Anschließend werden Sie in den Wartebereich gebeten. Hier können Sie die Unterlagen in Ruhe studieren und ausfüllen.
  • Im Anschluss folgt ein vertrauliches Informationsgespräch mit einem Arzt zur Impfung. Außerdem wird geprüft, ob Sie an diesem Tag fit für eine Impfung sind.
  • Sind alle Fragen geklärt, können Sie sich anschließend impfen lassen. Die Impfung erfolgt in den Oberarm.
  • Nach der Impfung halten Sie sich noch 30 Minuten in einem weiteren Wartebereich auf für den Fall, dass eine akute Impfreaktion wie Kreislaufbeschwerden festgestellt werden. Zur Ihrer Sicherheit ist rettungsdienstlich geschultes Personal vor Ort und kann sich direkt um Sie kümmern.
  • Beim Checkout wird die Impfung in Ihr Impfbuch eingetragen (sofern vorhanden). Anschließend können Sie das Impfzentrum wieder verlassen.
  • Nach etwa 21 Tagen ist eine zweite Impfung notwendig. 
Eine Skizze des Impfzentrums im Kreis Recklinghausen finden Sie hier

Was ist mit Personen, die nicht ins Impfzentrum kommen können?

Wer impfberechtigt ist, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Impfzentrum kommen kann, wird von mobilen Teams vor Ort geimpft. Dies betrifft etwa Menschen in Seniorenheimen oder in Wohnformen der Eingliederungshilfe. Diese werden gesondert informiert.

Personen über 80 Jahre, die zu Hause geimpft werden möchten und nicht in einer Einrichtung leben, müssen sich nach Aussage des Gesundheitsministers noch ein wenig gedulden, da die aktuell zur Verfügung stehenden Impfstoffe nicht von Haus zu Haus transportiert werden können. Erst wenn Impfstoffe zur Verfügung stehen, die durch das Hausarztsystem genutzt werden können, sind die Impfungen auch in Privathaushalten möglich.

Kann ich mir die Kosten für die Anfahrt zum Impfzentrum erstatten lassen?

Für die Fahrt zum Impfzentrum können sich Personen mit Mobilitätseinschränkungen unter bestimmten Voraussetzungen Kosten erstatten lassen. Grundlage dazu ist ein Pflegegrad 3 bis 5 oder eine Schwerbehinderungen. Bei Pflegegrad 3 ist zusätzliche Voraussetzung, dass dauerhafte Mobilitätseinschränkungen vorliegen, die eine eigene Anreise zum Beispiel per Bus ausschließen. Bei einer Schwerbehinderung sind die Merkzeichen aG, Bl oder H entscheidend.

Wichtig: Um im Impfzentrum auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Recklinghausen geimpft zu werden, muss eine gewisse Mobilität sichergestellt sein. Im Impfzentrum sind rund 350 Meter eigenständig zurückzulegen, wobei die Unterstützung durch eine Begleitperson, wenn nötig, möglich ist. Personen, die den Weg durchs Impfzentrum nicht aus eigener Kraft zurücklegen können, weil sie zum Beispiel bettlägerig sind, können nicht geimpft werden. Für sie sieht das Land mobile Impfungen im häuslichen Umfeld vor, wenn zu einem späteren Zeitpunkt ein transportabler Impfstoff eigesetzt wird.

Wer über den entsprechenden Pflegegrad oder ein Merkzeichen im Schwerbehinderten-Ausweis verfügt, muss sich für eine Fahrtkostenerstattung an seinen Arzt werden. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass bereits Termine vereinbart sind. Der Arzt kann nach Vorlage des Nachweises, dass die Patienten oder der Patient zum Impftermin eingeladen ist, zwei Verordnungen für beide Termine ausstellen. Im Anschluss kann dann ein Termin mit einem Taxiunternehmen vereinbart werden, was die Fahrt zum Impfzentrum übernimmt. Dem Taxifahrer wird die Verordnung vorgelegt, die dann vom Taxiunternehmen abgerechnet wird. Je nachdem, ob eine Freistellung vorliegt, fährt die Person kostenlos oder muss ähnlich wie bei Medikamenten 10 Prozent der Gesamtkosten zuzahlen. Das sind mindestens fünf und maximal zehn Euro. 

Die Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis
Das Merkzeichen „aG“ im Schwerbehindertenausweis erhalten Personen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung, deren Gehvermögen also auf das Schwerste eingeschränkt und die Fortbewegung nur mit fremder Hilfe oder großer Anstrengung möglich ist. „Bl“ ist das Merzeichen für Blindheit oder eine hochgradige Sehbehinderung. Das Merkzeichen „H“ im Schwerbehindertenausweis signalisiert "hilflos", d.h. die Person benötigt dauernd und in erheblichem Maße fremde Hilfe, Überwachung oder Anleitung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens wie An- und Auskleiden, Nahrungsaufnahme oder Körperpflege. Für die Prüfung von Schwerbehinderung und die Ausstellung des entsprechenden Ausweises ist der Fachbereich Schwerbehinderung beim Kreis Recklinghausen zuständig.



Weiteres Informationsmaterial


Dokumente zum Download

Dokumente zur Impfung
mit mRNA-Impfstoffen (z.B. BioNtech für Personen ab 80 jahren)
mit Vektor-Impfstoffen (z.B. AstraZeneca für Personen bis 65 Jahren)

Weiterführende Links