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Wasserschutzgebiete

 
Damit auch die kommenden Generationen über hochwertiges Trinkwasser verfügen, werden in den Einzugsbereichen von Anlagen zur Gewinnung von Trinkwasser Wasserschutzgebiete durch die Bezirksregierung (in diesem Falle die Bezirksregierung Münster) ausgewiesen. In den Wasserschutzgebietsverordnungen sind bestimmte Nutzungen und Handlungen verboten. Andere bedürfen der Genehmigung durch die untere Wasserbehörde des Kreises Recklinghausen.
 
Um die eigentliche Wasserfassung (Brunnengalerie) herum werden drei Schutzzonen festgelegt. Je näher eine Schutzzone an den Förderbrunnen liegt, desto entschiedener wird sie durch Auflagen und Überwachung vor Verunreinigungen geschützt.
 
Die Wasserschutzgebiete gliedern sich in folgende Bereiche:
 
  • Weitere Schutzzone (Zone III): Sie soll den Schutz vor weitreichenden Beeinträchtigungen, insbesondere vor nicht oder schwer abbaubaren chemischen und radioaktiven Verunreinigungen, gewährleisten.
  • Engere Schutzzone (Zone II): Sie soll den Schutz vor Verunreinigungen durch pathogene Mikroorganismen (z. B. Bakterien, Viren, Parasiten, Wurmeier u. ä.) und sonstigen Beeinträchtigungen gewährleisten, die von verschiedenen menschlichen Tätigkeiten und Einrichtungen ausgehen und wegen ihrer Nähe zur Fassungsanlage besonders gefährdend sind.
  • Fassungsbereich (Zone I): Hier sind alle Handlungen verboten, die nicht dem ordnungsgemäßen Betreiben, Warten oder Unterhalten des Wasserwerks und seiner Wassergewinnungsanlage, der behördlichen Überwachung der Wasserversorgung oder dem Ausüben der Gewässeraufsicht dienen.
    Das Betreten der Zone I ist nur solchen Personen gestattet, die im Interesse der Wasserversorgung handeln oder mit behördlichen Überwachungsaufgaben betraut sind.

Im Kreis Recklinghausen gibt es 5 Wasserschutzgebiete:

In den zu jedem Wasserschutzgebiet aufgestellten Schutzgebietsverordnungen werden alle Handlungen oder Maßnahmen aufgeführt, die in den jeweiligen Schutzzonen verboten oder genehmigungspflichtig durch die zuständige Wasserbehörde sind.
 
Über Genehmigungen entscheidet der Landrat des Kreises Recklinghausen als Untere Wasserbehörde. Sie ist zu erteilen, wenn keine Gefährdung der öffentlichen Wasserversorgung zu besorgen ist.
 

Bauvorhaben im Wasserschutzgebiet:
 
Die Genehmigung wird zusammen mit der Baugenehmigung erteilt. Die untere Wasserbehörde erklärt der Stadt Haltern am See bzw. Dorsten ihr Einvernehmen zum Bauvorhaben. Ein zusätzlicher Antrag ist hier nicht erforderlich.
 
Bei Baumaßnahmen, die einen oder mehrere der folgenden Bereiche berühren, ist es sinnvoll, im Vorfeld die Maßnahme mit den zuständigen Sachbearbeitern zu besprechen, da hier spezielle Vorgaben der Wasserschutzgebietsverordnung zu berücksichtigen sind:
 

Weitere Informationen erhalten Sie hier:Fachdienst 70 - Umwelt

Ansprechpartner:
Herr Uphues
Telefon: 02361/53-6020, Telefax: 6221, Zimmer: 4.2.06, Standort: Kreishaus
N.N.
Telefon: , Telefax: 6221, Standort: Kreishaus
Ersterfassung

Öffnungszeiten:
Mo-Do: 8:30 - 12.00 und 13:15 - 16:00, Freitag: 8:30-12:00 Uhr
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