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Angebot Angebote zur Unterstützung im Alltag

Am 1. Januar 2017 ist die „Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Förderung der Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur in Nordrhein-Westfalen“ (AnFöVO)  in Kraft getreten. Sie löst die bis zum 31. Dezember 2016 bestehende „Verordnung über die niedrigschwelligen Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige“ (HBPfVO) ab.

Die Kreise und kreisfreien Städte sind nun zuständig für die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag sowie für die Anerkennung als Koordinierungsstelle und die Anerkennung der Konzeption von Schulungen.

Den Text der AnFöVO finden Sie bei den Formularen.

Sie möchten einen Antrag auf Anerkennung eines Unterstützungsangebots im Alltag stellen?

Die Antragstellung erfolgt elektronisch beim Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW).

Unter dem Link:

http://www.mgepa.nrw.de/pflege/rechtsgrundlagen_2014/Angebote-zur-Unterstuetzung-im-Alltag/index.php

können Sie sich dort für das Antragsverfahren registrieren und einen (Neu-) Antrag stellen auf

  • Anerkennung von Unterstützungsangeboten im Alltag,
  • Anerkennung als Koordinierungsstelle für Betreuungskräfte (Einzelkräfte), die in einem unmittelbaren Beschäftigungsverhältnis mit dem Pflegebedürftigen stehen sowie
  • Anerkennung von Schulungskonzepten für die erforderliche 40-stündige Basisqualifizierung von Personen, die im Rahmen von Unterstützungsangeboten im Alltag als leistungserbringende Personen tätig werden.

Nach erfolgreicher Eingabe aller erforderlichen Daten ist der Antrag auszudrucken und unterschrieben an den Kreis Recklinghausen – Fachdienst 57.1 - zu senden.

Auf seiner Homepage bietet Ihnen das MGEPA NRW noch zahlreiche Informationen zum Antrags- und Anerkennungsverfahren für die Angebote zur Unterstützung im Alltag an.

Die  AnFöVO räumt den Kreisen und kreisfreien Städten zur Refinanzierung der neuen Aufgaben die Möglichkeit ein, Gebühren zu erheben.

Mit der 32. Verordnung zur Änderung der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (AVerwGebO) – dort unter Artikel 2 – sind nun im Allgemeinen Gebührentarif (AGT) entsprechende Tarifstellen eingeführt worden.

Bei den Formularen können Sie die aktuelle Fassung der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung zu Artikel 2 ansehen.

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