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Angebot Fahrwegbestimmung für Gefahrguttransporte

Die Beförderung von besonders gefährlichen Gütern ist ab einer festgesetzten Menge nur auf bestimmten Straßen im Kreis  Recklinghausen zulässig (Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt - GGVSEB)

In einer Allgemeinverfügung zur Bestimmung von Fahrwegen zum Zweck der Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße ist für folgende Gefahrgüter der Fahrweg bestimmt:

1.1  die in der Anlage 1 Nr. 4 GGVSEB genannten entzündbaren flüssigen Stoffe der Klasse 3

sowie

1.2  den in der Anlage 1 Nr. 2 Tabelle 2.1 aufgeführten Stoff der Klasse 2,

UN 1965 Kohlenwasserstoffgas, Gemisch, Verflüssigt,  N.A.G. (Gemisch A, A01, A02, A0, A1, B1, B2, B oder C)

Die komplette Gefahrgutkarten-CD für NRW ist ausschließlich beim Landesbetrieb Straßenbau, Fachcenter Vermessung/Straßeninformationssysteme (FCVS), Deutz-Kalker-Str. 18-26, 50679 Köln, oder unter kundenbuero.fcvs@strassen.nrw.de gegen eine Gebühr zu beziehen (derzeit 20,00 €).

Für die Beförderung gefährlicher Güter, die nicht durch die Allgemeinverfügung erfasst werden, ist eine Einzelfahrwegbestimmung zu beantragen.

Dazu zunächst beim Eisenbahn-Bundesamt die Bescheinigung nach § 35 Abs. 5 der GGVSEB beantragen, dass kein Transport auf der Eisenbahn möglich ist. Diese Bescheinigung zusammen  mit dem Antrag auf Bestimmung des Fahrweges nach § 35 Abs. 3 der GGVSEB an den Kreis Recklinghausen übersenden. 

Gebühren:

Die Allgemeinverfügung steht kostenlos zur Verfügung.

Für die Einzelfahrwegbestimmung fallen die nachfolgenden Gebühren an:

  • Nach Nr. 104 der Kostenverordnung für Maßnahmen bei der Beförderung gefährlicher Güter (GGKostV) liegt der Gebührenrahmen, je nach Arbeitsaufwand,  zwischen 25 bis 1.000 €

Unterlagen:

  • GGVSEB Allgemeinverfügung
  • GGVSEB Antragsvordruck Eisenbahn-Bundesamt
  • GGVSEB Antragsvordruck Kreis Recklinghausen