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Leistung Soziale Sicherung der Pflegeperson

Die Pflegeversicherung fördert die Bereitschaft zur häuslichen Pflege. Die Pflege von Kranken und Behinderten kostet nicht nur Kraft, sondern auch viel Zeit. Professionelle Pflegekräfte bekommen ihren Einsatz bezahlt. Und was ist mit den ehrenamtlichen Helfern? Sie verzichten oft auf eigene Berufstätigkeit oder arbeiten während der Pflegephase Teilzeit.

Durch das Pflegegeld, das der Pflegebedürftige an seine Helfer weitergeben soll, wird der finanzielle Verlust anteilig ausgeglichen. Dies kann aber nur eine Anerkennung für den aufopferungsvollen Einsatz sein. Wichtiger ist die soziale Absicherung, die das Pflegeversicherungsgesetz beinhaltet. 

Für Personen, die wegen der Pflege nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich erwerbstätig sind, zahlt die Pflegeversicherung Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Es muss aber mindestens 14 Stunden wöchentlich gepflegt werden.

Pflegende Personen sind automatisch gesetzlich renten- und unfallversichert. Gesetzlicher Unfallversicherungsträger für nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen ist die Unfallkasse NRW. Ihre Aufgabe ist es, Unfälle bei der Pflege und pflegebedingte Erkrankungen zu verhüten. Bei einem Unfall oder einer pflegebedürftigen Erkrankung werden medizinische und soziale Rehabilitation gewährt. Nähere Informationen zu den Leistungen der Unfallkasse finden Sie unter: www.unfallkasse-nrw.de. Die durch die Mitgliedschaft entstehenden Kosten werden durch die Pflegekasse getragen.

Voraussetzung für diese Leistungen ist, dass die Pflegetätigkeit nicht erwerbsmäßig ausgeführt wird.

Stand: 04.08.2014

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