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Leistung Gewässerausbau / Gewässerunterhaltung

Für das Generationenprojekt zur ökologischen Umgestaltung der Emscher und ihrer Nebenläufe, aber auch für die Regulierung von Vorflutstörungen in Bergsenkungsgebieten und allen anderen Gewässerausbauverfahren sind entsprechende Genehmigungsverfahren zum Gewässerausbau bei der unteren Wasserbehörde durchzuführen.

Wer bauliche Anlagen im Bereich von Gewässern wie z.B. Brücken, Rohrdurchlässe, Zäune oder Treppen errichten möchte, muss hierfür vorab eine entsprechende Genehmigung bei der unteren Wasserbehörde beantragen.
Von den zusätzlichen Verboten in Gewässerrandstreifen kann die untere Wasserbehörde eine widerrufliche Befreiung erteilen.

Mit Inkrafttreten der Wasserrahmenrichtlinie im Jahr 2000 ist u.a. das Ziel formuliert, bis zum Jahr 2015 einen guten ökologischen und chemischen Zustand der Oberflächengewässer zu erreichen. Um dieser Forderung nachzukommen, ist eine ökologisch ausgerichtete Gewässerunterhaltung von den zuständigen Gewässerunterhaltungspflichtigen hierfür unabdingbar.

Vor dem Hintergrund der Hochwasserereignisse der letzten Jahre hat der vorbeugende Hochwasserschutz zunehmend an Bedeutung gewonnen. In gesetzlich festgeschriebenen Überschwemmungsgebieten dürfen Baumaßnahmen somit nur nach vorheriger Abstimmung mit der unteren Wasserbehörde realisiert werden.

Eine interaktive Karte der Gewässerverläufe und der Überschwemmungsgebiete steht im Geo-Atlas der Kreisverwaltung zur Verfügung.

Mit dem "Hochwasserrisikomanagement" hat die Europäische Union einen neuen Begriff verbindlich eingeführt. Ziel ist, die Risiken für vier Schutzgüter nachhaltig zu minimieren. 

Aktuelle Themen zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie

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