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Leistung Infektionsschutz und Ortshygiene - Berufliche Tätigkeit mit Lebensmitteln - Belehrungen nach dem Infektionsschutzgesetz -

Wer beruflich mit Lebensmitteln zu tun hat trägt in besonderem Maße Verantwortung dafür, dass Hygieneregeln eingehalten werden. Dies ist unbedingt notwendig, um sich selbst und die Verbraucher vor lebensmittelbedingten Infektionen zu schützen.
Personen, die beruflich Umgang mit Lebensmitteln haben, benötigen deshalb eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz (§ 43 IfSG).
Beruflichen Umgang mit Lebensmitteln hat, wer
  • Lebensmittel herstellt, behandelt oder in Verkehr bringt,
  • in Küchen von Gaststätten oder in einem Imbiss arbeitet,
  • in Küchen von Einrichtungen mit oder zur Gemeinschaftsverpflegung arbeitet (z.B. in Krankenhäusern oder Heimen).
Diese Belehrung muss vor Beginn der Berufstätigkeit vorliegen und darf am ersten Arbeitstag nicht älter als drei Monate sein.
Für Personen, die ihre Tätigkeit im Kreisgebiet des Kreises Recklinghausen aufnehmen wollen, ist das Kreisgesundheitsamt Recklinghausen zuständig für die Belehrung und für das Ausstellen der Bescheinigung
 

Inhalt der Belehrung

Die Belehrung erfolgt mündlich und schriftlich. Sie dient besonders der Information und Aufklärung darüber,
  • bei welchen Erkrankungen oder in welchen Fällen ein Tätigkeitsverbot besteht
  • welche gesetzlichen Verpflichtungen zu beachten sind.

Nach der Belehrung wird eine Bescheinigung ausgestellt, die am ersten Arbeitstag dem Arbeitgeber abzugeben ist.

Was müssen Sie tun, um eine Belehrung zu bekommen?

Eine Belehrung ist nur möglich, wenn ein Termin vereinbart wird. Hierzu wenden Sie sich bitte telefonisch an die Rufnummer 02361/ 53-2131. Für die Terminabsprache können Sie unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:30 bis 12:00 Uhr und Montag bis Donnerstag von 13:00 bis 15:00 Uhr erreichen.

Bringen Sie bitte Ihren Personalausweis / Reisepass mit.
Die Kosten für die Belehrung betragen 25,-€. Dieser Betrag ist bei der Belehrung zu zahlen. Bringen Sie bitte Bargeld mit.
Die Belehrung setzt voraus, dass man sich sicher in deutscher Sprache verständigen kann. Wer keine ausreichenden Deutschkenntnisse hat, kommt bitte mit einem Dolmetscher zur Belehrung. 

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